Tour du Doubs: Küng Siebter

Madouas siegt nach Attacke auf dem Schlusskilometer

Von Christoph Adamietz

Foto zu dem Text "Madouas siegt nach Attacke auf dem Schlusskilometer"
Valentin Madouas (Groupama - FDJ) | Foto: Cor Vos

05.09.2022  |  (rsn) - Erstmals seit 2017 gab es bei der Tour du Doubs (1.1) wieder ein komplett französisches Podium. Nach anspruchsvollen 204 Kilometern zwischen Morteau und Pontarlier mit einer letzten Bergwertung sieben Kilometer vor dem Ziel setzte sich Valentin Madouas (Groupama - FDJ) aus einer 15 Fahrer starken Spitzengruppe heraus vor seinen Landsleuten Mathieu Burgaudeau (TotalEnergies) und Matis Louvel (Arkéa Samsic) durch.

"Ich habe mich gar nicht so gut gefühlt. Und das Finale war für uns komplziert, da wir vorne keinen Sprinter dabei hatten. Wir hatten nur eine Chance, zum richtigen Zeitpunkt zu attackieren", so Madouas, der zu Beginn des Schlusskilometers seine Attacke setzte und seinen ersten Saisonsieg feierte.

"Ich habe alles gegeben, aber die letzten 100 Meter waren wirklich lang. Burgaudeau war eine oder zwei Sekunden hinter mir, aber er hat es nicht geschafft, ranzukommen. Ich hatte aber schon ein bisschen Angst, dass er noch zu mir vorfahren würde, aber zum Glück ist es ihm nicht gelungen", fügte  Madouas gegenüber Directvelo an.

Der Eritreer Biniam Girmay (Intermarché - Wanty Gobert), der 2020 und 2021 jeweils Zweiter geworden war, belegte dieses Mal Rang vier, der Schweizer Stefan Küng (Groupama - FDJ), Sieger von 2019, wurde Siebter, sein luxemburgischer Teamkollege Kevin Geniets, fuhr als Zehnter über den Zielstrich.

Bester Deutscher war Georg Zimmermann (Intermarché - Wanty Gobert), der mit 45 Sekunden Rückstand Rang 16 belegte.

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