Luxemburg-Rundfahrt

Madouas nach Auftaktsieg im Gelben Trikot

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Valentin Madouas (Groupama - FDJ) | Foto: Cor Vos

13.09.2022  |  (rsn) - Valentin Madouas (Groupama -FDJ) hat mit einer Attacke knapp zwei Kilometer vor dem Ziel den Auftakt der 82. Luxemburg-Rundfahrt (2.Pro) für sich entschieden. Der 26-jährige Franzose gewann die 1. Etappe über 163 Kilometer mit Start und Ziel in Luxemburg-Stadt vor dem Niederländer Sjoerd Bax (Alpecin – Deceuninck) und seinem Landsmann Clement Berthet (AG2R Citroën) und übernahm mit seinem zweiten Saisonsieg die Führung im Gesamtklassement der fünftägigen Rundfahrt.

“Das Team hat heute einen wirklich tollen Job gemacht. Der Plan war auch, das Rennen schwer zu machen“, sagte Madouas nach seinem vierten Sieg als Profi, der zugleich der erste außerhalb Frankreichs war. “Die Beine sind im Moment sehr gut. Bei dieser Tour stehen noch ein paar schöne Etappen an. Ich hoffe, dass ich mich jetzt gut erhole und dann hoffe ich, morgen das Leadertrikot zu behalten“, so der Dritte der diesjährigen Flandern-Rundfahrt, der auch im französischen WM-Aufgebot steht. 

Im Gesamtklassement liegt Madouas sieben Sekunden vor Bax und 13 vor Berthet. Auf Rang vier folgt mit 18 Sekunden Rückstand der Tagesvierte Matteo Trentin (UAE Team Emirates), der Frankfurter Jason Osborne (Alpecin - Deceuninck) belegt als bester der vier deutschen Profis zeitgleich mit dem Italiener Rang 34.

So lief das Rennen:

Eine sechsköpfige Ausreißergruppe um den Deutschen Justin Wolf (Leopard) und den Dänen Niklas Eg (Uno-X) erarbeitete sich einen Vorsprung von rund sechs Minuten, der nach circa 90 Kilometern nur noch zwei Minuten betrug. Danach blieb im hügeligen Mittelteil der Etappe, in dem drei Bergwertungen platziert waren, der Abstand allerdings stabil. Der Belgier Gil Gelders (Bingoal Pauwels Sauces WB), der als Gastfahrer bei den Profis seines Development-Teams mitfahren darf, sicherte sich zwei der vier Bergpreise des Tages und damit das erste Bergtrikot dieser Luxemburg-Rundfahrt.

Beim Zwischensprint in Mersch, den sich Wolf 25 Kilometer vor dem Ziel sicherte, war das von Quick-Step und Groupama – FDJ angeführte Feld bis auf 50 Sekunden an die noch fünf Ausreißer herangekommen. An der knapp zwei Kilometer langen und fast acht Prozent steilen Côte de Stafelter, wo Joel Suter (UAE Team Emirates) die letzte Bergwertung des Tages für sich entschied, war die Flucht elf Kilometer vor dem Ziel beendet.

Im Finale spannten sich auch UAE Emirates und AG2R Citroën vor das mittlerweile deutlich reduzierte Feld, das geschlossen den Schlussanstieg zum Kirchberg erreichte. Der Luxemburger Kevin Geniets (Groupama - FDJ) eröffnete 2,5 Kilometer vor dem Ziel das Finale, in dem sein Teamkollege Madouas einen Kilometer später den entscheidenden Konter setzte und sich mit wenigen Sekunden Vorsprung auf Bax durch.

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