Santic-Wibatech verliert sich im Sprint

Slowakei: Pushbikers fahren auch am zweiten Tag in die Top Ten

Von Christoph Adamietz

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Filippo Fortin (Maloja Pushbikers) | Foto: Maloja Pushbikers

14.09.2022  |  (rsn) - Auch am zweiten Tag der Slowakei-Rundfahrt (2.1) konnten sich die Maloja Pushbikers über eine Top-Ten-Platzierung freuen. Nachdem der Italiener Liam Bertazzo im Prolog Zehnter geworden war, belegte sein Landsmann Filippo Fortin auf der 1. Etappe im Sprint, den Spitzenreiter Ethan Vernon (Quick-Step Alpha Vinyl) gewann, ebenfalls einen zehnten Platz.

"Schon wieder in den Top Ten bei dieser stark besetzten Rundfahrt, wir sind super happy", kommentierte der Sportliche Leiter Rupert Hödlmoser gegenüber radsport-news.com das Abschneiden seiner Fahrer.

Den Grundstein für die gute Platzierung legten die Pushbikers bereits neun Kilometer vor dem Ziel, als es in einer Linkskurve auf eine schmale Straße mit vielen Schlaglöchern ging. "Da haben wir uns das erste Mal vorne gezeigt. Das war taktisch genial und richtig stark umgesetzt von den Jungs", so Hödlmoser, dessen Fahrer am Ende der Passage sechs Kilometer vor dem Ziel sehr gut platziert waren und so bei einem Split im Feld im vorderen Teil waren.

Nach der starken Vorarbeit seiner Teamkollegen bestritt Fortin das Finale schließlich als Einzelkämpfer. "Er hat sich da gut durchgeboxt, nur die letzte Kurve 400 Meter vor dem Ziel hat er nicht ganz optimal erwischt und musste seinen Sprint früh starten", erklärte Hödlmoser.

Santic - Wibatech: Erst die Gruppe verpasst, im Finale verlor sich der Sprintzug

Wie schon im Prolog blieb dagegen Santic - Wibatech, die zweite deutsche Mannschaft am Start, ohne Spitzenergebnis. Bester Fahrer der Passauer war der Pole Pawel Szostka, der zeitgleich mit dem Etappensieger auf Rang 26 ins Ziel kam.

"Wir haben die Gruppe heute leider verpasst und uns deshalb auf den Sprint konzentriert. Wir sind dann auf den letzten sieben Kilometern geschlossen nach vorne gefahren, haben uns aber auf den letzten drei Kilometern wieder etwas verloren, so dass wir kein Ergebnis einfahren konnte", erklärte Jonas Sonnleitner gegenüber radsport-news.com.

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