Topfavorit gab bei Cross-EM in Namur auf

Iserbyt klagt über taubes Gefühl in der linken Seite

Von Kevin Kempf

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Eli Iserbyt (Belgien) nach seinem Sturz bei der EM in Namur | Foto: Cor Vos

06.11.2022  |  (rsn) - Mit fünf Siegen in neun Rennen war Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal) bisher der überlegene Fahrer der Saison. Auch bei der von seinem Teamkollegen Michael Vanthourenhout gewonnenen Cross-Europameisterschaft in Namur startete er ausgezeichnet und lag mit Lars van der Haar (Baloise – Trek Lions) an der Spitze, bevor er durch einen Sturz zum Ende der 1. Runde zurückfiel. Wenig später gab er auf.

Ein technischer Fehler nur wenige Sekunden nach dem Sturz war für den Belgier der Anfang vom Ende. “Bei der ersten Passage an der Traverse musste ich abspringen. Dabei habe ich mir irgendwas im linken Bein verdreht oder verrenkt. Ich musste ein paar Meter laufen – und als ich wieder aufs Rad sprang, hatte ich sofort heftige Schmerzen“, erklärte Iserbyt noch während des Rennens in einem Interview mit dem belgischen Sportportal Sporza.

Der Weltranglistenerste lag nach dieser Szene 30 Sekunden hinter van der Haar und wollte zunächst weiterkämpfen. “Aber ich konnte das linke Bein nicht richtig belasten“, so Iserbyt, der zugab schon länger ähnliche Probleme gehabt zu haben. “Seit meiner Rückenverletzung habe ich ein taubes Gefühl in der linken Seite. Das hindert mich manchmal mehr und manchmal weniger. Ich dachte es habe sich gebessert, aber heute meldete sich die Verletzung zurück“, erzählte er.

Am 11. November schlägt der Querfeldeinzirkus sein Lager bei der Superprestige in Niel auf. Ob und in welchem Zustand Iserbyt - der den Auftakt der Serie in Ruddervoorde gewann - dann dabei sein kann, ist unklar.

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