Sprecher dementiert Meldung von Cycling Weekly

Wiggins schuldet Gläubigern angeblich mehr als 1 Million Euro

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Bradley Wiggins beim Giro d´Italia 2022 | Foto: Cor Vos

15.11.2022  |  (rsn) – Bradley Wiggins ist nach einer Meldung des Portals Cycling Weekly hoch verschuldet. Nachdem im Jahr 2020 seine Unternehmen Wiggins Rights Limited und New Team Cycling Limited (zu dem auch das damalige Team Wiggins gehörte) bankrott gegangen waren, forderten demnach 14 Gläubiger vom Tour-de-France-Sieger von 2012 insgesamt 760.373 Britische Pfund. Dieser Betrag sei mittlerweile auf 979.953 Britische Pfund (1.120.993,84 Euro) angewachsen.

Ein Sprecher des mitterweile 42-jährigen Briten, der nach dem Ende seiner Radsportkarriere zwischenzeitlich als Ruderer von sich reden machte und als Radsportexperte für Eurosport arbeitet, sprach dagegen nur von einer sogenannten individuellen freiwilligen Vereinbarung, mit der Schulden beglichen und eine Insolvenz vermieden werden solle.

Die Gläubiger versuchten über die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft MHA Macintyre Hudson ihre Forderungen einzutreiben. Da Wiggins nicht alle seine Schulden begleiche, versuche MHA Macintyre Hudson derzeit herauszufinden, wo sich beispielsweise Fahrradausrüstung und Motorräder befänden. Diese könnten dazu verwendet werden, die Gläubiger zu bedienen.

Der Sprecher von Wiggins sagte dagegen, dass sowohl das Equipment als auch die Motorräder gestohlen worden seien und derzeit von der Polizei gesucht würden.

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