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01.12.2022 | (rsn) - Wie schon 2022 wird Tirreno-Adriatico (6. - 12. März) auch im kommenden Jahr parallel zu Paris-Nizza (5. - 12. März) ausgetragen. Die italienische Fernfahrt beginnt wie in den vergangenen Jahren auch am Lido di Camaiore und endet in San Benedetto del Tronto. Von der toskanischen Küste aus geht es auf insgesamt sieben Etappen durch Umbrien, das Latium und die Marken bis in die Abruzzen.
In der Saison 2022 sicherte sich Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) souverän den Gesamtsieg der Fernfahrt, bei der mit Jai Hindley (Giro / Bora – hansgrohe), Jonas Vingegaard (Tour / Jumbo – Visma) und Remco Evenepoel (Vuelta / Quick-Step Alpha Vinyl) auch die drei späteren Grand-Tour-Sieger mit von der Partie waren. Die 58. Ausgabe soll der des Vorjahres um nichts nachstehen. Deshalb haben die Veranstalter auch auch bereits bekannte Etappenankünfte ausgewählt.
Die Profile der sieben Etappen von Tirreno-Adriatico 2023 im Überblick. | Foto: RCS Sport
So startet das Rennen zum neunten Mal in Folge am Lido die Camaiore, diesmal mit einem 11,5 Kilometer langen Einzelzeitfahren. An den darauf folgenden beiden Tagen dürften in Follonica und Foligno jeweils die Sprinter zum Zug kommen. Vor allem Follonica sollte den deutschen Fahrern in guter Erinnerung sein, gingen die bisherigen dortigen Ankünfte doch an Marcel Kittel (2018) und Pascal Ackermann (2020).
Am vierten Tag hat es sich ausgesprintet. 2.000 Höhenmeter warten auf dem Weg nach Tortoreto, wo ein Schlusskurs mit einer Länge von 17 Kilometern dreimal befahren wird. Die letzten drei Kilometer jeder Schleife führen mit einer durchschnittlichen Steigung von sieben Prozent hinauf ins Etappenziel. Am fünften Tag folgt die Königsetappe über den Morro d’Oro nach Sarnano-Sassotetto, wo mit 1.465 Metern Seehöhe die höchste Bergankunft in der Geschichte von Tirreno-Adriatico ansteht.
Bevor das Rennen an der Strandpromenade von San Benedetto del Tronto mit einem Sprint endet, sind nochmals Kletterqualitäten gefragt. Die 6. Etappe beinhaltet auf einem Rundkurs ein beinhartes Finish mit Anstiegen von bis zu 20 Prozent und insgesamt 3.000 Höhenmetern.
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