Neuregelungen ab 2026

Keine Überschneidungen mehr: UCI plant weniger WT-Rennen

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Szene der Tour de France 2022 | Foto: Cor Vos

01.01.2023  |  (rsn) - Der Radsportweltverband UCI hat auf die Kritik an den zahlreichen Überschneidungen im Rennkalender der WorldTour der Männer reagiert und will deshalb offensichtlich auch die Anzahl der Rennen verringern. Wie UCI-Sportdirektor Peter Van den Abeele im Play-Sports-Podcast “Cross“ ankündigte, seien die Änderungen ab der Saison 2026 geplant. “Wir werden keine Überschneidungen mehr zulassen und es wird weniger Rennen geben“, sagte der Belgier.

Das sei das Ergebnis von Gesprächen mit Verantwortlichen der Teams wie Richard Plugge (Jumbo - Visma) und Patrick Lefevere (Soudal - Quick – Stepl) sowie mit der Fahrergewerkschaft CPA. Auf deren Initiative hin seien auch weitere wichtige Themen wie TV-Rechte, die Verbesserung des Produkts Radsport sowie die Sicherheit der Fahrer besprochen worden. “Allen ist bewusst, dass dies der Veranstalter nicht allein leisten kann. Das kann die UCI allein auch nicht und die Teams können es auch nicht“, betonte Van den Abeele das Interesse an gemeinschaftlichen Lösungen.

Für die Saison 2023 sind für die Männer nicht weniger als 35 WorldTour-Wettbewerbe vorgesehen, darunter als einzige deutsche Rennen am 1. Mai Eschborn-Frankfurt und am 20. August die Bemer Cyclassics in Hamburg.

Den Auftakt macht in Australien im Januar die Tour Down Under (17. – 22. Januar), den Abschluss bildet Mitte Oktober in China die Gree Tour of Guangxi, die in den vergangenen drei Jahren wegen der Corona-Pandemie ausfallen musste. Die Tour Down Under konnte aus demselben Grund 2021 und 2022 nicht stattfinden.

 

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