Nächtlicher Raubüberfall vor Gericht

Einbrecher drohten, Cavendish vor seinen Kindern zu erstechen

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Mark Cavendish (Quick-Step - Alpha Vinyl) am Start von Mailand-Turin. | Foto: Cor Vos

04.01.2023  |  (rsn) – Im britischen Chelmsford müssen sich vor dem dortigen Gericht drei Verdächtige wegen des Raubüberfalls auf Mark Cavendish und dessen Familie im November 2021 verantworten. Für den Prozess sind insgesamt zwei Wochen vorgesehen. Schon am ersten Verhandlungstag sind teils erschreckende Details bekanntgeworden. So sei Cavendish in seinem Haus mit einem Messer bedroht worden, während seine Frau Peta den dreijährigen Sohn unter einer Bettdecke versteckte.

Wie die BBC berichtete, nannte Staatsanwalt Edward Renvoize den nächtlichen Überfall auf die Familie ein “gut geplantes und durchgeführtes Eindringen in das Haus einer bekannten Person mit der Absicht, hochwertige Uhren zu erbeuten." Dabei schreckten sie auch nicht davor zurück, Cavendish umbringen zu wollen. “Einer zückte ein Messer und drohte, ihn vor seinen Kindern zu erstechen“, fügte Renvoize an.

Bei dem brutalen Überfall versuchten die Einbrecher vergeblich, einen Tresor zu öffnen. Dennoch erbeuteten sie zwei Luxusuhren im Gesamtwert von 350.000 bis 450.000 Euro sowie einen hochwertigen Koffer. Fingerabdrücke auf dem Handy von Peta Cavendish trugen dazu bei, zunächst einen der Räuber aufzuspüren, woraufhin die beiden weiteren Verhaftungen folgten.

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