--> -->
26.05.2023 | (rsn / ProCycling) – Das Beste der Rundfahrt sparen sich die Giro-Organisatoren üblicherweise für den Schluss auf – diesmal mit einer Dolomiten-Etappe, die fünf schwere Anstiege enthält. Vorausgesetzt, die Wettergötter machen keinen Strich durch die Rechnung. Bei drei der fünf Anstiegen liegt der Gipfel nämlich deutlich über 2.000 Meter und Ende Mai ist auf solchen Höhen mit Regen und Schnee zu rechnen ist.
___STEADY_PAYWALL___Der Löwenanteil der insgesamt 5.300 Höhenmeter wird auf den letzten 100 Kilometern abgespult. Nacheinander folgen die berühmten Anstiege zum Passo Campolongo (2. Kategorie, vier Kilometer mit 6,9 Prozent), Passo Valparola (1. Kategorie, 10,6 Kilometer mit 6,3 Prozent) und zum Passo Giau (1. Kategorie, 9,9 Kilometer mit 9,3 bis maximal 14 Prozent). Auf die Abfahrt zum Skigebiet Cortina d’Ampezzo folgt derSchlussanstieg zu den Drei Zinnen (Tre Cime die Lavaredo) – eine berühmte Bergkette, wo in der Vergangenheit Größen wie Felice Gimondi (1967), Eddy Merckx (1968), José Manuel Fuente (1974), Lucho Herrera (1989) und Vincenzo Nibali (2013) siegreich waren.
Zehn Jahre nach seinem Triumph an den Drei Zinnen wird der in der vergangenen Saison zurückgetretene zweimalige Giro-Sieger einen Nachfolger bekommen. Um das Ziel zu erreichen, müssen die Fahrer aber zunächst noch den Passo Tre Croci (2. Kategorie, 7,9 Kilometer mit 7,2 bis maximal zwölf Prozent) bewältigen. Nach einem hügeligen Zwischenstück geht es auf den letzten 7,2 Kilometern wieder steil bergauf zum Ziel in Rifugio Auronzo (1. Kategorie). Vor allem die letzten vier Kilometer sind mit einer durchschnittlichen Steigung von 11,7 Prozent und steilen Abschnitten von bis zu 18 Prozent heftig.
Vor einem Jahr verlor Richard Carapaz (EF Education – EasyPost / damals Ineos Grenadiers) den Giro am Passo Fedaia auf den letzten Kilometern der letzten Bergetappe. Werden wir auch heute einen strauchelnden Spitzenreiter sehen? Oder wird der bisher souveräne Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) im Rosa Trikot auf dieser Etappe dominieren, so wie es einst Gimondi, Merckx und Nibali in der Vergangenheit auf dem Weg zu ihrem jeweils ersten Giro-Sieg getan haben?
Startzeit: 11.35 Uhr
Zielzeit: 17.13 Uhr
Sprintwertungen:
Caprile (Kilometer 64,4)
Cortina d‘Ampezzo (Kilometer 161,3)
Bergwertungen:
Passo Campolongo (Kilometer 87,4, 2. Kategorie)
Passo Valparola (Kilometer 112,2, 1. Kategorie)
Passo Giau (Kilometer 143,6, 1. Kategorie)
Passo Tre Croci (Kilometer 169,5, 2. Kategorie)
Tre Cime di Lavaredo (Kilometer 183, 1. Kategorie)
Passo Giau (1. Kategorie)
Tre Cime di Lavaredo (1. Kategorie)
Das Streckenprofil der 19. Etappe
(rsn) – Die 107. Austragung des Giro d´Italia stand ganz im Zeichen von Tadej Pogacar (UAE Team Emirates). Der Slowene drückte der Rundfahrt vom Start weg seinen Stempel auf, gewann fast ein Drit
(rsn) – Nach zwei Giro-Etappensiegen in den beiden vergangenen Jahren hofft Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) in der kommenden Saison auf sein Tour-de-France-Debüt. Dann möchte der Kolumbiane
Neo-Profi Alex Baudin (AG2R - Citroen) ist nachträglich vom Giro d´Italia 2023 ausgeschlossen worden. Das teilte die UCI am Montag mit. Grund dafür ist der Fund des Schmerzmittels Tramadol in den B
(rsn) – Nachdem beim diesjährigen Giro d’Italia zahlreiche Fahrer wegen Corona-Infektionen ausschieden, werden die Organisatoren der Tour de France laut der französischen Nachrichtenagentur AFP
(rsn) – Viel besser hätte das Grand-Tour-Debüt für Michel Heßmann (Jumbo – Visma) nicht laufen können. Während der Deutsche mit einigen Teamkollegen auf dem Monte Lussari wartete, sicherte s
(rsn) – Um ganze 14 Sekunden musste sich Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) beim 106. Giro d´Italia Primoz Roglic (Jumbo – Visma) geschlagen geben. Der 33-jährige Slowene nahm dem Briten am vorle
(rsn) – Giro-Sieger Primoz Roglic wurde am Dienstag in Amsterdam von seinem Team Jumbo – Visma mit einer großen Feier geehrt. Die Veranstaltung nutzte der niederländische Fernsehsender NOS, um d
(rsn) – Nach seiner erfolgreichen Abschiedsvorstellung beim Giro d’Italia, den er auf Rang fünf beendete, will Thibaut Pinot (Groupama – FDJ) nun auch ein letztes Mal bei der Tour de France sta
(rsn) - Alexander Krieger (Alpecin - Deceuninck) beendete den mit vielen Tiefschlägen verbundene 106. Giro d`Italia mit einem sportlichen Ausrufezeichen. Der Stuttgarter belegte auf der Schlussetappe
(rsn) – Vor dem 106. Giro d’Italia schien die Ausgangsposition klar zu sein: Es würde ein Duell um den Gesamtsieg zwischen Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) und Primoz Roglic (Jumbo – Vis
(rsn) - Vor drei Jahren gewann Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) in Madrid die Schlussetappe der Vuelta a Espana. Das Kunststück wollte der Pfälzer auch beim 106. Giro d’Italia beim Finale in R
(rsn) – Sieben Sprints hatte der 106. Giro d’Italia und jedes Mal gab es einen anderen Sieger. Beim letzten Akt spurtete Mark Cavendish (Astana Qazaqstan) in Rom nach 126 Kilometern mit großem Vo
(rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker? In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wic
(rsn) – Sprint- gegen Klassikerspezialisten heißt es am 1. Mai wieder, wenn die 62. Auflage von Eschborn-Frankfurt (1.UWT) gestartet wird. Das hessische Traditionsrennen führt über die aus den be
(rsn) – Matthew Brennan (Visma - Lease a Bike) hat die 1. Etappe der 78. Tour de Romandie (2.UWT) für sich entschieden und mit seinem vierten Sieg bei den Profis seinem Landsmann Samuel Watson (In
(rsn) – Zur 62. Auflage wechselt der 1.-Mai-Klassiker Eschborn-Frankfurt seinen Startplatz: Während Start und Ziel des Hobby-Events ADAC Velotour im Gewerbegebiet auf den großen Parkplatzflächen
(rsn) - 126 Profis aus 18 Teams stehen am 1. Mai beim Frühjahrsklassiker Eschborn-Frankfurt (1.UWT) am Start, einem Rennen, das wie kaum ein zweites ein Kampf zwischen Sprintern und Ausreißern ist.
(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
(rsn) – Remco Evenepoel (Soudal - Quick-Step) legte los wie die Feuerwehr, doch am Ende des 3,4 Kilometer langen Prologs der Tour de Romandie (2.UWT) musste sich der Zeitfahrweltmeister mit dem acht
(rsn) – Im vergangenen Jahr gewann Vinzent Dorn das Bergtrikot der Tour of Turkey (2.Pro). Bei der aktuellen Ausgabe der Rundfahrt ist der Fahrer von Bike Aid auf gutem Weg, diesen Coup zu wiederhol
(rsn) – Fast zu schön, um wahr zu sein: Am Montag trainierte Samuel Watson noch in Andorra, als ihn ein Anruf seines Teams Ineos Grenadiers erreichte: Der Brite musste bei der Tour de Romandie eins
(rsn) – Ivo Oliveira (UAE Team Emirates – XRG), der zuletzt beim Giro d’Abruzzo gleich zweimal hatte jubeln können, schien den dritten Saisonsieg schon in der Tasche zu haben. Den aber schnappt
(rsn) – Wer viel gewinnt, kann sein Gehalt nochmals aufbessern. Auch hinsichtlich der Preisgelder war Weltmeister Tadej Pogacar (UAE Emirates – XRG) den Konkurrenten bei den Frühjahrsklassikern d
(rsn) – Nachdem er seine verletzungsbedingt kurze Klassikerkampagne mit einem enttäuschenden 59. Platz bei Lüttich-Bastogne-Lüttich beenden musste, hat sich Remco Evenpoel (Soudal – Quick-Step)