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29.05.2023 | (rsn) - Alexander Kristoff (Uno-X) hat die Schlussetappe der Tour of Norway (2.Pro) gewonnen. Der 35-Jährige setzte sich in seiner Heimat nach 151 Kilometern rund um Stavanger im Sprint vor dem Dänen Tobias Lund Andresen (DSM) und dem Belgier Jordi Meeus (Bora - hansgrohe) durch und feierte damit seinen zweiten Saisonerfolg.
"Ich hatte hier ein paar harte Tage, für mich und das Team ist es eine große Erleichterung, dass es zum Abschluss noch mit dem Sieg geklappt hat. Es ist zudem der erste Sieg von Uno-X bei diesem Rennen, der Bann ist also gebrochen", freute sich Kristoff nach seinem Sprintcoup.
An der Spitze der Gesamtwertung gab es indes keine Veränderungen mehr. Der Brite Ben Tulett (Ineos Grenadiers) hatte nach dem Prolog und den drei Etappen fünf Sekunden Vorsprung auf seinen US-amerikanischen Teamkollegen Magnus Sheffield. Dritter wurde der Belgier Thibau Nys (Trek - Segafredo / +0:23), der am Vortag seinen ersten Profisieg gefeiert hatte.
Marco Brenner schloss die Rundfahrt als bester Deutscher mit 36 Sekunden Rückstand auf Platz zehn ab. Zwei Plätze dahinter folgte Ben Zwiehoff (Bora - hansgrohe), mit Jonas Rutsch (EF Education - Easy Post) auf Rang 14 konnte sich zudem noch ein dritter Deutscher in den Top 15 platzieren.
Die Schlussetappe war von einer neunköpfigen Ausreißergruppe um Dries De Bondt (Alpecin - Deceuninck) bestimmt worden. Die Spitzenreiter hatten 85 Kilometer vor dem Ziel noch einen Vorsprung von zwei Minuten auf das Feld, etwa 50 Kilometer vor dem Ziel hatte sich der Abstandauf knapp 90 Sekunden eingependelt.
25 Kilometer vor dem Ziel stellte das Feld an einem Anstieg die Ausreißer, teilte sich zeitgleich bei hohem Tempo aber auch kurzzeitig in zwei Hälften. Danach hielt Ineos Grenadiers das Tempo im Feld hoch, so dass weitere Attacken weitestgehend ausblieben. Auch Angriffe von Mathias Vacek (Trek - Segafredo) und Mike Teunissen (Intermarché - Circus - Wanty) am letzten Anstieg, sieben Kilometer vor dem Ziel, blieben erfolglos.
Auf dem letzten Kilometer arbeitete sich Kristoff am Hinterrad seines Landsmannes und Teamkollegen Rasmus Tiller immer weiter nach vorne, startete 180 Meter vor dem Ziel seinen Sprint und setzte sich mit einem Tigersprung knapp vor der Konkurrenz durch.
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