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05.06.2023 | (rsn) - Rune Herregodts Rune Herregodts (Intermarche - Circus – Wanty) hat seine “Last-Second-Niederlage“ beim Auftakt des Criterium du Dauphine gut verkraftet. Der 24-Jährige erreichte im Hauptfeld das Ziel und verteidigte damit erfolgreich das Weiße Trikot des besten Jungprofis (bis 25 Jahre). Die Stimmen zur 2. Etappe des Criterium du Dauphine:
Christophe Laporte (Jumbo – Visma / Gelbes Trikot): "Es war wieder eine schwierige Etappe und das Finale wurde wirklich hart und sehr schnell gefahren. Am Ende kam es dann auf die Beine an. Ich war ziemlich weit vorne, wusste aber nicht, ob ich schon anziehen soll oder nicht. Dann habe ich etwas gezögert. Ich hatte auch nicht mehr die Beine, um noch zu antworten. Morgen wird es sicher etwas einfacher.“
Rune Herregodts (Intermarché - Circus – Wanty / Weißes Trikot): "Mental habe ich die gestrige knappe Niederlage gut verarbeitet, denn am Ende konnte ich nicht mehr machen. Ich bin glücklich über die vielen schönen Nachrichten, die ich erhielt. Körperlich war es heute etwas anders. Das fühlte ich, obwohl es kein verrückter, harter Start war. Bis die Ausreißergruppe stand, war es nicht einfach im Peloton, danach aber okay. Bis auf das Finale im steilen Anstieg, wo es etwas nervös zu ging. Die letzten 5000 Meter wurden zwar Vollgas gefahren. Aber es war möglich, in der gleichen Zeit zu bleiben. Das Weiße Trikot auf dem Podium zu bekommen, ist sehr schön. Es ist ein Vorbereitungsrennen für die Tour de France, jeder hier ist in einer guten Kondition. Unter diesen Umständen zwei Tage aufs Podium zu dürfen, vielleicht auch noch weitere Tage, macht mich glücklich.“
Julian Alaphilippe (Soudal - Quick-Step / Etappensieger): "Es war ein schwieriger Sieg, aber er fühlt sich gut an, denn die letzten Monate haben sich ziemlich lang angefühlt. Ich habe hart gearbeitet, und es ist schön, wieder Erfolg zu haben, vor allem in der Dauphiné. Es ist eine Erleichterung. Wir hatten uns vorgenommen, mit Ethan Vernon zu sprinten, und wenn es für ihn zu schwer wird, könnten wir mit Florian Senechal oder Andrea Bagioli fahren... Oder vielleicht mit mir, aber es ist schon lange her, dass ich in einer solchen Position war. Ethan hat sich schließlich verbremst, Florian sagte mir, dass er zwei Kilometer vor dem Ziel am Limit sei, und Andrea habe ich nicht gesehen. Ich hatte gute Beine und alle um mich herum sahen aus, als hätten sie zu kämpfen. Ich habe meine Leistung im richtigen Moment erbracht. Ich hätte mir nichts Besseres wünschen können. Ich habe gesagt, dass ich eine Etappe gewinnen will, und das habe ich bereits am zweiten Tag geschafft. Ich kann jetzt etwas entspannter sein, aber ich werde mein Bestes geben, denn ich bin sehr motiviert."
Natnael Tesfazion (Trek -Segafredo / Tagesdritter): "Ich habe mich gut gefühlt und bin vor dem Sprint kein Risiko eingegangen. Ich bat meine Teamkollegen, mir das Finale vorzubereiten. Dann bin nach vorne gefahren. Ich hatte eine gute Position und bin mitgesprintet.“
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