Kurzes und bergiges Intermezzo auf dem Zeitfahrrad

16. Etappe der Tour de France: Passy – Combloux (22,4 km / EZF)

Foto zu dem Text "16. Etappe der Tour de France: Passy – Combloux (22,4 km / EZF)"
Das Streckenprofil der 16. Etappe | Foto: ASO

18.07.2023  |  (rsn) - Zeitfahrspezialisten kamen bisher noch gar nicht auf ihre Kosten – und sie dürften auch angesichts der einzigen Zeitfahrprüfung bei dieser Tour am Dienstag sparsam gucken: Lediglich 22,4 Kilometer stehen zwischen Passy und Combloux an. Der Kurs kommt zudem kletterstarken Fahrern entgegen: Zu Beginn haben die Streckenplaner die nicht kategorisierte Côte de la Cascade Coeur eingebaut und zum Ende muss die 2,5 Kilometer lange und im Schnitt 9,4 Prozent steile Côte de Domancy (2. Kategorie) erklommen werden – teilweise erreicht die Steigung hier bis zu 15 Prozent.

Nach der Bergwertung bleiben noch drei Kilometer bis zum Ziel, die bei rund fünf Prozent Steigung zu bewältigen sind. Bereits 2016 gehörte der Anstieg zu einem 17 Kilometer langen Zeitfahren, das im Anschluss jedoch deutlich mehr Höhenmeter aufwies. Damals gewann Chris Froome die Etappe.

Zwischenzeitmessungen werden nach 7,1 und 16,1 Kilometern vorgenommen sowie an der Bergwertung zur Côte de Domancy. Aufgrund der relativ kurzen Strecke sind keine Minutenabstände unter den Klassementfahrern zu erwarten, die Rampe am Ende des Kurses kann trotzdem einen Unterschied machen. Für die Favoriten stellt sich zudem die Frage, wo vor dem Anstieg ein Wechsel vom Zeitfahr- auf ein herkömmliches Straßenrad sinnvoll ist.

Die Streckenkarte der 16. Etappe

Die 16. Etappe der Tour de France kompakt:

Passy –Combloux, 22,4 Kilometer (Einzelzeitfahren)

Startzeit: 13.05 Uhr

Zielzeit: 17.36 Uhr

Sprintwertung
Keine

Bergwertungen
Côte de Domancy (2. Kategorie, Kilometer 18,9)

Côte de Domancy (2. Kategorie)


Das Streckenprofil der 16. Etappe

Mehr Informationen zu diesem Thema

23.07.202321. Etappe der Tour: Saint-Quentin-en-Yvelines - Paris (115,1 km)

(rsn) - Das Leiden in den Bergen liegt hinter den Fahrern, der finale Akt in Paris steht an. Die Olympischen Spiele 2024 in der französischen Hauptstadt sind bereits allgegenwärtig, entsprechend beg

22.07.202320. Etappe der Tour de France: Belfort - Le Markstein (133,5 km)

(rsn) - Kurze Bergetappen liegen bei der Tour seit Jahren im Trend. Deshalb wundert es nicht, dass auch die finale Kletterprüfung dieser 110. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt dieses Muster bedient: 3

21.07.202319. Etappe der Tour: Moirans-en-Montagne – Poligny (172,8 km)

(rsn) - Der Tour-Tross kehrt in das Jura-Gebirge zurück. Die Anstiege sind auf dieser Etappe keine Schwergewichte, mit rund 2000 Höhenmetern kann der Tag für den einen oder anderen Sprinter trotzde

20.07.202318. Etappe der Tour: Moutiers - Bourg-en-Bresse (184,9 km)

(rsn) - Die Tour-Organisation hat diese Etappe als “hügelig“ eingestuft, was angesichts des Profils etwas übereifrig erscheint. Lediglich zwei Bergwertungen der 4. Kategorie sind im Tagesprogram

19.07.202317. Tour-Etappe: Saint-Gervais Mont Blanc – Courchevel (165,7 km)

(rsn) - Die Alpen zeigen sich am heutigen Tag von ihrer besonders qualvollen Seite. Mehr als 5000 Höhenmeter sind auf dieser Etappe untergebracht, mehrere endlos lange Anstiege bis auf 2000 Metern HÃ

16.07.202315. Etappe der Tour: Les Gets - Saint-Gervais Mont Blanc (179 km)

(rsn) - Vor dem zweiten Ruhetag steht eine weitere harte Bergetappe an: Fünf Anstiege sind zu bewältigen, drei davon gehören zur 1. Kategorie – inklusive der Schlusssteigung ins Skigebiet Saint-G

15.07.202314. Etappe der Tour de France: Annemasse - Morzine (151,8 km)

(rsn) - Fünf Anstiege, 4.200 Höhenmeter und zum Finale eine anspruchsvolle Abfahrt ins Tal: Diese Etappe ist der Auftakt zu einigen harten Tagen in den Alpen. Für den Sieg in Morzine les Portes du

14.07.202313. Tour-Etappe: Chatillon-sur-Chalaronne - Grand Colombier

(rsn) – Den französischen Nationalfeiertag begeht die Tour-Organisation im Jura mit einer Bergankunft am Grand Colombier (HC). Bis zum Finale hat diese bemerkenswert kurze Etappe aber kaum Schwieri

13.07.202312. Tour-Etappe: Roanne - Belleville-en-Beujolais (168,8 km)

(rsn) - Die ASO hat für jeden Fahrertyp etwas im Angebot und so kommen auf dieser Etappe die Klassikerspezialisten zum Zug. Fünf Bergwertungen stehen dabei an, allesamt als 2. oder 3. Kategorie eing

12.07.202311. Etappe der Tour: Clermont-Ferrand – Moulins (179,8 km)

(rsn) – Auf dieser Etappe dürften wieder die Sprinter zum Zug kommen. Nach dem Start in Clermont-Ferrand weist die erste Rennhälfte einige Höhenmeter auf, unter anderem mit der Bergwertung an der

11.07.202310. Etappe der Tour de France: Vulcania – Issoire (167,2 km)

(rsn) - Das Peloton nimmt nach dem Ruhetag in Vulcania, dem “Europäischen Park für Vulkanismus“, wieder Fahrt auf. Es wartet eine Etappe mit Klassikeranstrich: keine Berggiganten, dafür aber bi

09.07.20239. Etappe der Tour: Saint-Leonard-de-Noblat - Puy de Dome (182,4 km)

(rsn) - Kaum eine Etappe sorgte vor der Tour so viel Gesprächsstoff wie diese: Der Puy de Dôme, ein 1415 Meter hoher Vulkan im Zentralmassiv, ist nach 35 Jahren zurück im Programm der Frankreich-Ru

Weitere Radsportnachrichten

06.11.2026Tiberi darf sich “nicht mehr viele schwache Leistungen erlauben“

(rsn) – Als Vierter der Valencia-Rundfahrt (2.Pro), Zweiter der UAE Tour (2.UWT) und Dritter der Trofeo Laigueglia (1.Pro) legte Antonio Tiberi (Bahrain Victorious) diese Saison los wie die Feuerweh

06.11.2026Blasi wagt sich erneut ins Gelände

(rsn) - In wenigen Worten auf den Punkt gebracht, deshalb aber nicht weniger interessant: In unserer Rubrik "Kurz gemeldet" fasst die Redaktion von radsport-news.com die Nachrichten aus der Welt des R

06.11.2026Belgischer Meister verlässt UAE in Richtung Movistar

(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr

06.11.2026Strafe für Vanthourenhout nach Ziel-Ausraster im “Eifer des Gefechts“

(rsn) – Sein zweiter Platz bei der Superprestige in Middelkerke am späten Donnerstagabend ist nicht, was den Zuschauern im Gedächtnis bleiben wird, wenn sie an den Auftritt von Michael Vanthourenh

06.11.2026Nicht nur Schwarz und Weiß: Van Dijk zur Kritik an Picnic-Führung

(rsn) – Ellen van Dijk war Ende 2018, drei Jahre nach dem Abgang von Marcel Kittel, noch immer eine der ersten prominenten Fahrerinnen, die sich vom damaligen Team Sunweb, dem heutigen Team Picnic â

06.11.2026Sitzen wir alle auf dem falschen Rad?

(rsn) - Wer viel mit Fahrrädern zu tun hat, kennt das Phänomen: Sobald im Bekanntenkreis jemand einen Fahrradkauf erwägt, wird man schnell zum unentgeltlichen Verkaufsberater gekürt. Eine ehrenvol

06.11.2026RCS denkt für Giro und Co. über limitierten Fan-Zugang nach

(rsn) – Beim Giro d'Italia und auch anderen Rennen von Veranstalter RCS Sport könnte es künftig Zugangsbeschränkungen zu neuralgischen Streckenpunkten geben. Das bestätigte der neue Giro-Boss Lu

06.11.2026Van Aerts Traum vom Flandern-Sieg: “Wird zunehmend schwerer“

(rsn) – Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat in einem Interview mit dem Fiets Magazine auf seinen Triumph bei Paris-Roubaix am 12. April 2026 zurückgeblickt und im selben Gespräch auch über

05.11.2026Wyseure schlägt Vanthourenhout, der für Eklat sorgt

(rsn) - Joran Wyseure (Crelan – Corendon) hat in Middelkerke das zweite Wertungscross seiner Karriere gewonnen. Im Nachtrennen ging er mit fünf Mitstreitern auf die Schlussrunde, in der er sich als

05.11.2026Van Alphen nutzt bei der Superprestige ihre Chance

(rsn) - Aniek van Alphen (777) hat in Middelkerke den zweiten Lauf der Superprestige gewonnen. Am Donnerstagabend war sie im Flutlicht 12 Sekunden schneller als Europameisterin Inge van der Heijden (C

05.11.2026Merckx über Pogacar in TV-Doku: “Er ist jetzt über mir“

(rsn) – Eddy Merckx gilt gemeinhin seit jeher als der beste Radsportler aller Zeiten. Doch schon seit einigen Jahren rüttelt Tadej Pogacar mit seinen Leistungen und seiner Dominanz, ausdrücklich n

05.11.2026Ineos-Renndirektor Thomas bittet um Geduld: Schritt für Schritt

(rsn) – Geraint Thomas hat in seinem Podcast Watts Occuring gemeinsam mit Co-Host Luke Rowe auf die Saison 2026 zurückgeblickt und die Leistungen seines Teams Netcompany – Ineos eingeordnet. Dabe

RADRENNEN HEUTE
  • Keine Termine