Pupp: “Können nicht zufrieden sein“

Tour of Austria: Tirol KTM zahlte gegen die WorldTeams Lehrgeld

Von Christoph Adamietz

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Die Fahrer des Team Tirol (Bildmitte) zahlten bei der Tour of Austria Lehrgeld | Foto: Expa Pictures

07.07.2023  |  (rsn) - Tirol KTM, einzige U23-Mannschaft am Start der Tour of Austria (2.1), musste beim Heimspiel im Kampf gegen die WorldTeams Lehrgeld bezahlen. Die jüngste Mannschaft am Start beendete die Rundfahrt mit einem 30. Platz als bestem Etappenergebnis und schaffte nur an einem Tag den Sprung in eine Spitzengruppe.

"Mit dem Auftritt können wir nicht zufrieden sein", gab Teamchef Thomas Pupp gegenüber radsport-news.com unumwunden zu. Nach dem Babygiro (2.2u) im Juni war die Tour of Austria schon das zweite Highlight, bei dem es nicht so lief wie erhofft. "Wie schon beim Giro U23 schafften wir es leider nicht, im Rennen entscheidende Akzente zu setzen", erläuterte Pupp.

Zufrieden war der Tiroler allerdings mit dem Auftritt seiner “Erstjährigen“ David Preyler, Mattie Dodd und Simon Hegreberg, der es zudem als einziger Fahrer des Teams in eine Fluchtgruppe geschafft hatte. "Die kämpften bis zum Schluss und konnten sich mit dem Finish am pulsierenden Sonntagberg selbst belohnen. Mehr war hier nicht zu erwarten", so der Teamchef.

Bei dem extrem talentierten Marco Schrettl machten sich noch die Folgen eines Sturzes beim U23-Giro bemerkbar, der ihn zur Aufgabe gezwungen hatte. Der 19-Jährige landete am Ende auf Platz 70 im Gesamtklassement. Für die beste Platzierung sorgte der nicht minder begabte Alexander Hajek. Auf der Großglockneretappe belegte er Rang 30. Am Schlusstag musste der ebenfalls 19-Jährige allerdings vorzeitig vom Rad steigen.

"Er war bis vor dem Ziel der 4. Etappe in Steyr eigentlich gut unterwegs, war dann aber in einen blöden Sturz verwickelt, der ihn zur Aufgabe gezwungen hat", berichtete Pupp, der sich dagegen von Paul Buschek und dem Deutschen Linus Rosner etwas mehr erhofft hatte.

Ein positives Fazit konnte Pupp allerdings als Co-Veranstalter der Österreich-Rundfahrt ziehen. "Ich freue mich über die Welle der Begeisterung, auf der wir als Organisatoren der neuen Tour of Austria von Dornbirn nach Sonntagberg geradelt sind", sagte er abschließend.

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