Dänen komplettieren U23-Podium im Zeitfahren

Segaert revanchiert sich bei der EM für WM-Silber

Von Peter Maurer aus Emmen und Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Segaert revanchiert sich bei der EM für WM-Silber"
Alec Segaert | Foto: Cor Vos

20.09.2023  |  (rsn) – Bei der Zeitfahr-WM scheiterte Alec Segaert noch überraschend an Lorenzo Milesi, bei der EM in Drenthe holte der Belgier nun aber in überlegener Manier doch eine Goldmedaille im Kampf gegen die Uhr. Der Lotto-Profi war auf 20,6 Kilometern 38 Sekunden schneller als der Däne Carl-Frederik Bévort, der seinerseits die Bronze-Zeit seines Landsmannes Gustav Wang um 14 Sekunden unterbot.

Der Spanier Ivan Romeo verpasste als Vierter Bronze um vier Sekunden. Sein Landsmann Raul Garcia Pierna wurde hinter dem Litauer Aivaras Mikutis Sechster. Die beiden deutschen Starter schlugen sich achtbar. Tim Torn Teutenberg beendete das Rennen einen Rang vor Tobias Buck-Gramcko auf Position 15. Der Österreicher Adrian Stieger wurde 22.

Stimmen zum Rennen:

Alec Segaert (gegenüber Sporza): “Ich hatte wirklich einen sehr guten Tag. Ich bin schon mit einem guten Gefühl losgefahren und danach lief es wie von selbst. Meine Wattziele habe ich problemlos erreicht. Bei der ersten Zwischenzeit lag ich schon weit vorn. Da hatte ich nicht das Gefühl, dass ich gleich einbrechen würde. Da wusste ich, dass wenn ich so weiterfahre, es ein sehr schöner Tag werden würde. Das war eine kleine Revanche für die WM. Das Gefühl war auch dort gut, aber einer war besser. Leider war er heute nicht hier. Ich hätte gern gesehen, wie es auf diesem Kurs gegen ihn gelaufen wäre.“

Tim Torn Teutenberg (gegenüber radsport-news.com): “Es war hart, aber wenn es nicht hart ist, ist ein Zeitfahren auch nicht gut. Ich hatte einen guten Tag und konnte die Werte fahren, die ich fahren wollte. Ich bin zufrieden. Ich bin nicht so der Zeitfahrer, sondern eher der Sprintertyp.“

Tobias Buck-Gramcko (gegenüber radsport-news.com): “Ich bin ein gutes Zeitfahren gefahren, aber es sind halt ein paar schneller. Ich bin aber froh bestätigt zu haben, dass ich doch ein stückweit die richtige Wahl war. Ich bin fast gleichschnell gefahren wie Tim. Bei der Zeitfahr-DM hatte ich einfach einen schlechten Tag.“

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