Strecke der 79. Spanien-Rundfahrt vorgestellt

Vuelta 2024: 7 schwere Bergankünfte und 2 flache Zeitfahren

Von Felix Mattis

Foto zu dem Text "Vuelta 2024: 7 schwere Bergankünfte und 2 flache Zeitfahren"
Die Übersichtskarte der Vuelta a Espana 2024. | Foto: Unipublic

20.12.2023  |  (rsn) – Die Vuelta a Espana wird bei ihrer 79. Auflage wieder ein Rennen für die Kletterspezialisten. Denn auch wenn zwei flache Zeitfahren über zwölf beziehungsweise 22 Kilometer den Start- und den Schlusspunkt der dritten Grand Tour des Jahres 2024 darstellen werden, so stehen die Berge wieder voll im Fokus: Sieben Bergankünfte mit Schlussanstiegen der Kategorie 1 oder Especial stehen auf dem Programm, dazu zwei 'Mini-Bergankünfte' am Ende von Kategorie-3-Rampen. Hinzu kommen drei schwere Bergetappen mit Kategorie-1-Anstiegen im Finale, die aber im Tal enden.

Die Sprinter schauen in Spanien dagegen in die Röhre. Zwar beginnt die Rundfahrt mit ihrem Start in Portugal recht gemäßigt und es gibt auf den ersten sieben Etappen bis zu vier Möglichkeiten für die schnellen Männer – zumindest für diejenigen, die vor kleineren Anstiegen nicht zurückschrecken. Doch eine wirklich echte Flachetappe ist einzig das fünfte Teilstück nach Sevilla.

Freunde von harten, spanischen Anstiegen dagegen kommen voll auf ihre Kosten – vor allem in der zweiten Rundfahrthälfte. Dann werden Berge wie der Puerto de Ancares, wo Alberto Contador zehn Jahre zuvor seinen dritten und letzten Vuelta-Gesamtsieg klarmachte, das Gesamtklassement formen.

Ehrenkategorie-Bergankünfte: Cuitu Negru und Lagos de Covadonga

Erstmals seit 2012 kehrt die Spanien-Rundfahrt außerdem zum Cuitu Negru (Valgrande Pajares) zurück, einer 19 Kilometer langen Schlusssteigung, die über den Puerto de Pajares führt und am Ende der zweiten Rundfahrt-Woche die erste von zwei Ehrenkategorie-Bergankünften darstellt. Damals, 2012, siegte dort Dario Cataldo in einem Ausreißer-Duell auf der 16. Etappe gegen Thomas De Gendt.

Episch war aber die 15. Etappe im Jahr 2005, die ebenfalls mit diesem unrhythmischen Biest von einem Anstieg endete: Sie gewann Roberto Heras und nahm dabei dem bis dahin Gesamtführenden Denis Menchov mehr als fünf Minuten ab. Den Gesamtsieg feierte er eine Woche später in Madrid mit 4:36 Minuten Vorsprung auf den Russen.

Nach dem zweiten Ruhetag wartet sofort die zweite Ehrenkategorie-Bergankunft an den ebenso malerischen wie berüchtigten Lagos de Covadonga, die in den vergangenen Jahren immer wieder im Programm standen und seit 1985 nie länger als drei Jahre auf einen Besuch der Spanien-Rundfahrt warten mussten.

Vorentscheidung am Alto de Moncalvillo und Picon Blanco?

Und bevor das flache 22-Kilometer-Zeitfahren von Madrid die Rundfahrt abschließt, dürften die beiden aufeinanderfolgenden Bergankünfte am Alto de Moncalvillo und am Picon Blanco auf den Etappen 19 und 20 bereits für die Vorentscheidung gesorgt haben. Beide Kategorie-1-Bergankünfte tauchen erst zum zweiten Mal im Programm der Vuelta auf:

Am Picon Blanco gewann Rein Taaramae 2021 die 3. Etappe aus einer Ausreißergruppe heraus, während sich die Gesamtwertungs-Favoriten im Hauptfeld belauerten. 2024 nun wird der Berg in der Provinz Burgos eine wichtigere Rolle spielen. Der Alto de Moncalvillo dagegen tat das schon beim ersten Vuelta-Besuch im Jahr 2020. Damals gewann Primoz Roglic dort die 8. Etappe – sein zweiter von insgesamt vier Tageserfolgen auf dem Weg zu seinem zweiten Vuelta-Gesamtsieg.

Gemäßigter Auftakt in Portugal, aber dann wird es immer härter

Beginnen wird die Vuelta 2024, wie schon seit einigen Monaten bekannt, in Portugal vor den Toren von Lissabon. Dort stellt ein zwölf Kilometer langes Einzelzeitfahren mit wenigen Höhenmetern nach Oeiras den Auftakt dar. Es folgen zwei hügelige Tage durch Portugal, die beide mit einem Sprint enden könnten – wenn auch auf der 2. Etappe in Ourem eher aus einem sehr dezimierten Feld heraus. Die 4. Etappe, das erste Teilstück in Spanien, wartet dann bereits mit der ersten Kategorie-1-Bergankunft am Pico Villuercas auf. 2021 siegte dort Romain Bardet.

Es folgt die wohl flachste Etappe der gesamten Rundfahrt nach Sevilla, bevor die 6. Etappe in Yunquera mit einem Anstieg der 3. Kategorie endet, der erstmals die Zielankunft einer Vuelta-Etappe darstellt. Tags darauf ist das Finale in Cordoba zwar flach, 25 Kilometer vor Ende der 7. Etappe aber wartet in Kategorie-2-Anstieg, der die meisten Sprinter aussortieren dürfte.

Die 8. Etappe dann ähnelt der 6., wobei die Kategorie-3-Schlusssteigung in die Sierra de Cazorla etwas steiler ist, als jene zwei Tage zuvor in Yunquera. Den Schlusspunkt unter die Auftaktwoche setzt dann auf der 9. Etappe ein brutales Teilstück mit drei Kategorie-1-Bergen – darunter zweimal der Alto de Hazallanas – die nach einer langen Abfahrt in Granada endet.

Flugtransfer am ersten Ruhetag vom Süden in den Nordwesten

Aus Südspanien geht es am ersten Ruhetag per Flugzeug nach Galicien in den Nordwesten, so dass die gesamte spanische Ostküste in diesem Jahr ausgelassen wird. Die 10. Etappe läutet die zweite Rundfahrtwoche dann mit einer typisch galicischen Etappe ein: vor malerischer Kulisse direkt am Atlantik geht es über vier steile Berge, bevor auch in Baiona das Ziel wieder nach einer langen Abfahrt wartet.

Eine weitere Hügeletappe in Galicien wartet tags darauf rund um den Campus Tecnológico Cortizo in Padrón, bevor Etappe 12 – mit 133 Kilometern das kürzeste Teilstück neben den beiden Zeitfahren – die nächste Bergankunft bringt: eine der 1. Kategorie an der Skistation von Manzaneda. 2011 siegte dort David Moncoutie und legte so den Grundstein für den Gewinn des Bergtrikots. Zehn Jahre danach entschied Annemiek van Vleuten an selber Stelle ein Bergzeitfahren bei der Vuelta der Frauen für sich, die 2021 erstmals auch in die Berge vordrang.

Was folgt ist auf der 13. Etappe die bereits angesprochene Bergankunft am Puerto de Ancares (Kat. 1), bevor Etappe 14 in Villablino wieder mit einer Abfahrt im Anschluss an einen Kategorie-1-Pass (Puerto de Leitariegos) endet und das 15. Teilstück die zweite Vuelta-Woche mit der Ehrenkategorie-Bergankunft am Cuitu Negru beschließt.

Über Lagos de Covadonga, Rioja und Burgos nach Madrid

Die Schlusswoche läutet die berühmte Ankunft an den Seen von Covadonga in Asturien ein. Anschließend führt die 17. Etappe in die kantabrische Hauptstadt Santander. Das Teilstück beginnt mit zwei Kategorie-2-Anstiegen, ist in der zweiten Hälfte aber flach und könnte somit vielleicht sogar nochmal etwas für Sprinter sein – je nach Rennverlauf.

Mit der 18. Etappe stattet die Vuelta dem Baskenland noch einen kurzen Besuch ab – wenn auch nur dessen südlichstem Zipfel: Die Etappe beginnt in Vitoria-Gasteiz und endet nach 175 Mittelgebirgs-Kilometern im Nationalpark von Izki, nahe der Grenze zur Provinz La Rioja, wo tags darauf die Kategorie-1-Bergankunft am Alto de Moncalvillo wartet.

Die Entscheidung über den Vuelta-Gesamtsieg fällt aber sicher erst am Schluss-Wochenende. Dann nämlich steht in den Provinzen Burgos und Kantabrien die Königsetappe an: 171 Kilometer über sieben schwere, kategorisierte Anstiege – dreimal Kategorie 1, zweimal Kategorie 2 und zweimal Kategorie 3 – und mit einem brutalen Doppel zum Abschluss: dem Puerto de Los Tornos, der das Feld von Kantabrien zurück nach Burgos bringt, und dem Picon Blanco als letztem Berg dieser Spanien-Rundfahrt.

Sollte es danach im Kampf ums Rote Trikot tatsächlich noch eng sein, wird der Vuelta-Sieger 2024 schließlich in einem flachen, 22 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr in der spanischen Hauptstadt Madrid gekürt.

Die 21 Etappen der 79. Vuelta a Espana

1. Etappe, 17.8.: Lissabon – Oeiras (12 km / EZF)
2. Etappe, 18.8.: Cascais – Ourem (191 km)
3. Etappe, 19.8.: Lousa – Castelo Branco (182 km)
4. Etappe, 20.8.: Plasencia – Pico Villuercas (167 km)
5. Etappe, 21.8.: Fuente del Maestre – Sevilla (170 km)
6. Etappe, 22.8.: Jerez de la Frontera – Yunquera (181 km)
7. Etappe, 23.8.: Archidona – Cordoba (179 km)
8. Etappe, 24.8.: Ubeda – Cazorla (159 km)
9. Etappe, 25.8.: Motril – Granada (178 km)
Erster Ruhetag, 26.8.: Flugtransfer nach Galicien
10. Etappe, 27.8.: Ponteareas – Baiona (160 km)
11. Etappe, 28.8.: Padrón – Padrón (164 km)
12. Etappe, 29.8.: Orense – Estación de Montana de Manzaneda (133 km)
13. Etappe, 30.8.: Lugo – Puerto de Ancares (171 km)
14. Etappe, 31.8.: Villafranca del Bierzo – Villablino (199 km)
15. Etappe, 1.9.: Inifiesto – Valgrande-Pajares / Cuitu Negru (142 km)
Zweiter Ruhetag, 2.9.: Asturien
16. Etappe, 3.9.: Luanco – Lagos de Covadonga (181 km)
17. Etappe, 4.9: Arnuero – Santander (143 km)
18. Etappe, 5.9.: Vitoria-Gasteiz – Maeztu-Parque Natural de Izki (175 km)
19. Etappe, 6.9.: Logrono – Alto de Moncalvillo (168 km)
20. Etappe, 7.9.: Villarcayo – Picon Blanco (188 km)
21. Etappe, 8.9.: Distrito Telefónica – Madrid (22 km / EZF)

Mehr Informationen zu diesem Thema

17.07.2024Roglic nach Tour-Aus zur Vuelta? Aldag hält sich bedeckt

(rsn) - Wie geht es bei Red Bull – Bora – hansgrohe nach dem von Stürzen erzwungenen Ausstiegen von Primoz Roglic und Aleksandr Vlasov weiter? Beide könnten ihre Bilanz bei der Vuelta a Espana a

02.06.2024Startet die Vuelta a Espana 2025 im Piemont?

(rsn) – Die diesjährige Vuelta a Espana beginnt am 17. August mit einem Einzelzeitfahren in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon, die Gran Salida 2026 ist für Monaco vorgesehen. Wie Renndirekt

16.02.2024Kern Pharma und Euskaltel bekommen Vuelta-Wildcards

(rsn) – Die spanischen Teams Equipo Kern Pharma und Euskaltel – Euskadi bekommen die Wildcards für die am 17. August beginnende 79. Vuelta a Espana (2.UWT). Das gaben die Veranstalter der Spanien

07.01.2024Adamietz will sich für die Vuelta a Espana empfehlen

(rsn) – Zunächst die Teampräsentation, dann mit dem Mannschaftsbus weiter ins Trainingslager: Johannes Adamietz (Lotto - Dstny) befindet sich derzeit im Endspurt seiner Saisonvorbereitung. Sein e

25.12.2023Mas motiviert vor möglichen Duellen mit Pogacar

(rsn) - Nach nur einem Tag war für Enric Mas (Movistar) die Tour de France 2023 zu Ende. Ein Sturz im Baskenland beendete seine großen Träume und Ambitionen. Bei der Vuelta a Espana präsentierte e

15.12.2023Mallorca plant Vuelta-Comeback

(rsn) – Mallorca und Radsport: Das passt zusammen. Neben vielen Hobby-Fahrern, die sich auf der Insel tummeln, bereiten sich auch die Profis gerne auf der Insel vor. Entweder individuell, oder aber

09.12.2023Van Aert steigt an der Algarve in die Straßensaison ein

(rsn) – Wie das Portal Wielerflits berichtet, wird Wout van Aert (Jumbo – Visma) in der kommenden Saison gleich Grand-Tour-Debüts geben. Demnach startet der 29-jährige Belgier sowohl beim Giro d

06.11.2023Mentalität eines Champions: Bernal will zurück an die Weltspitze

(rsn) – In der ersten kompletten Saison nach seinem verheerenden Trainingsunfall vom Januar 2022 blieb Egan Bernal (Ineos Grenadiers) an 79 Renntagen ohne Sieg. Doch vor allem sein Auftritt bei der

26.10.2023Thomas: Rückkehr zum Giro d´Italia “eine Option“

(rsn) – Nachdem er sich in diesem Jahr in einem extrem spannenden Finale des Giro d’Italia nur Primoz Roglic (Jumbo – Visma) geschlagen geben musste, hält Geraint Thomas (Ineos Grenadiers) eine

23.10.2023Kuss freut sich auf Titelverteidigung bei der Vuelta

(rsn) – Kapitän bei einer Grand Tour, das sei nicht wirklich etwas für ihn. Sepp Kuss behauptete so etwas noch direkt im Anschluss an seinen Sieg bei der Vuelta a Espana. Mit ein bisschen Abstand

18.09.2023Vuelta a Espana 2024 startet in Lissabon

(rsn) – Nach der Vuelta ist vor der Vuelta – so sollte man wohl die Bekanntmachung vom Sonntagabend verstehen, als die Organisatoren der Spanien-Rundfahrt offiziell bestätigten, dass der Startsch

Weitere Radsportnachrichten

19.07.2024Zeitlimit für Alpen-Etappen der Tour erweitert

(rsn) – Die Organisation der Tour de France hat für die beiden anstehenden Alpen-Etappen das Zeitlimit um jeweils drei Prozentpunkte erweitert. Somit dürfen die letzten Fahrer für die 144,5 Kilom

19.07.2024Liste der ausgeschiedenen Fahrer / 19. Etappe

(rsn) - 176 Profis aus 22 Teams sind am 29. Juni zur 111. Tour de France (2.UWT) angetreten, darunter acht Deutsche, je drei Österreicher und Schweizer sowie zwei Luxemburger. Hier listen wir auf

19.07.2024Alaphilippe auf dem Weg zu Q36.5?

(rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Profiradsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder R

19.07.2024Seine allerletzte Chance konnte Geschke nicht nutzen

(rsn) - Diese 111. Tour de France ist hart. Die Hitze, die kalten Tage dazwischen, die Schwüle, lange Transfers! Sie lässt keinen Platz für Sentimentalitäten. Erst recht nicht für Simon Geschke (

19.07.2024Campenaerts: Mit der Power der Vaterschaft zum Tour-Triumph

(rsn) – Es war einer der emotionalsten Momente dieser Tour de France: Noch im Ziel-Auslauf der 18. Etappe in Barcelonnette hatte Victor Campenaerts sein Smartphone in der Hand und sprach per Video-A

19.07.2024Am Tag der langen Anstiege dreimal über 2.000 Meter

(rsn) – Zwei Tage vor dem Finale der 111. Tour de France in Nizza steht ein Abschnitt für die Hochgebirgsspezialisten an. Auf den 144,6 Kilometern von Embrun ins Skigebiet nach Isola 2000 geht es g

18.07.2024Evenepoel aus dem Vertrag zu kaufen, ist für Denk keine Option

(rsn) - Im Sprinttempo verändert sich das deutsche Team Red Bull – Bora – hansgrohe, das seit dem Tour-Start um den neuen Hauptsponsor Red Bull finanziell enorm erweitert wurde. Flügel hat der

18.07.2024Zimmermann musste im entscheidenden Moment Federn lassen

(rsn) – Nachdem Biniam Girmay (Intermarché – Wanty) auf der 16.Tour-Etappe gestürzt  war, erhielten seinen Teamkollegen eine Art Fluchtgruppenverbot. Denn das Grüne Trikot, das bis dahin fest

18.07.2024Kwiatkowskis Attacke brachte van Aert ans Limit

(rsn) – Als sich nicht weniger als 36 Fahrer am ersten Anstieg dieser 18. Etappe der 111. Tour de France vom Feld absetzen konnten, hätten wohl nicht wenige Experten auf Wout van Aert (Visma – Le

18.07.2024Lorang: “Setzen Kohlenmonoxid-Test nicht systematisch ein“

(rsn) – In den vergangenen Tagen schlägt das Thema “Kohlenmonoxid“ hohe Wellen bei der Tour de France. Wie bekannt wurde, nutzen die Teams UAE Emirates, Visma und Israel – PremierTech Kohlenm

18.07.2024Vercher: “Man muss immer an sich glauben“

(rsn) – Victor Campenaerts (Lotto Dstny) hat aus einer ursprünglich fast 40 Fahrer starken Ausreißergruppe heraus in Barcelonette die 18. Etappe der 111. Tour de France (2. UWT) gewonnen. Nach 179

18.07.2024Campenaerts erreicht in Barcelonnette ein Lebensziel

(rsn) - Die 18. Etappe der 111. Tour de France von Gap nach Barcelonnette wurde zu einer Beute für Baroudeure. Der Belgier Victor Campenaerts (Lotto – Dstny) setzte sich nach 179,5 hügeligen Kilom

RADRENNEN HEUTE

    WorldTour

  • Tour de France (2.UWT, FRA)