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15.02.2026 | (rsn) - Zur Saison 2019 als Zusammenschluss aus Abu Dhabi Tour und Dubai Tour ins Leben gerufen, etablierte sich die siebentägige UAE UAE Tour auf Anhieb im WorldTour-Kalender und entwickelte sich schnell zu einer beliebten frühen Anlaufstelle für Sprinter, Klassikerfahrer und Kletterer. RSN blickt auf die ersten Austragungen der zweiten WorldTour-Rundfahrt des Jahres zurück.
Die Premiere wurde von Primoz Roglic dominiert. Der Slowene gewann zum Auftakt mit Jumbo - Visma das Mannschaftszeitfahren und verteidigte das bereits am ersten Tag übernommene Führungstrikot souverän bis zum Finale. Zudem holte sich Roglic am vorletzten Tag noch die Bergankunft am Jebel Jais. Am Ende setzte sich der Jumbo-Kapitän mit 31 Sekunden Vorsprung auf Alejandro Valverde (Movistar) und 44 auf David Gaudu (Groupama - FDJ) durch. Stark präsentierte sich auch Emanuel Buchmann (Bora - hansgrohe), der als Vierter in der Gesamtwertung die erfolgreichste Saison seiner Karriere einläutete, die mit dem vierten Platz bei der Tour de France ihren Höhepunkt fand.
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Die zweite Austragung der Rundfahrt musste wegen des sich rasant ausbreitenden Corona-Virus nach fünf der geplanten sieben Etappen abgebrochen werden. Der zu diesem Zeitpunkt die Gesamtwertung anführende Adam Yates (Mitchelton - Scott) wurde zum Gesamtsieger erklärt. Der Brite hatte deutliche 1:01 Minuten Vorsprung auf Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), mit 1:33 Minuten Rückstand wurde Alexey Lutsenko (Astana) Dritter. Den Grundstein zum Gesamtsieg legte Yates auf der 3. Etappe, als er am Jebel Hafeet einen souveränen Solosieg feierte. Auch die deutschen Fans hatten Grund zur Freude, Pascal Ackermann (Bora - hansgrohe) gewann den Auftakt und war danach einen Tag im Führungstrikot unterwegs.
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Nach Platz zwei im Vorjahr drehte Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) gegen den Titelverteidiger den Spieß um. Nach sieben Etappen hatte Pogacar 35 Sekunden Vorsprung auf Adam Yates (mittlerweile bei Ineos Grenadiers unter Vertrag) und 1:02 Minuten auf den Portugiesen Joao Almeida (Deceuninck - Quick-Step). Der UAE-Kapitän gewann die Bergankunft am Jebel Hafeet - hier wurde Buchmann Vierter -, musste sich am Jebel Jais jedoch Jonas Vingegaard (Jumbo - Visma) geschlagen geben. Hier belegte Florian Stork (DSM) den 14. Platz, nachdem er am Jebel Hafeet bereits Siebter geworden war. Bei einem Sturz auf der 6. Etappe brach der junge Deutsche sich dann aber die Kniescheibe und musste danach fünf Monatepausieren.
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Als erstem Fahrer in der jungen Geschichte der Rundfahrt gelang Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) die Titelverteidigung. Und wie im Vorjahr verwies er Adam Yates (Ineos Grenadiers) auf Rang zwei. Diesmal trennten den Slowenen und den Briten 22 Sekunden. Dritter wurde der Spanier Pello Bilbao (Bahrain – Victorious / +0:48). Diesmal entschied Pogacar auch die beiden Bergankünfte am Jebel Jais und am Jebel Hafeet zu seinen Gunsten. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) mit Rang drei am zweiten Tag.
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In Abwesenheit von Vorjahressieger Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) war Remco Evenepoel (Soudal – Quick-Step) die dominierende Figur. Der Belgier erarbeitete sich auf den sieben Etappen deutliche 59 Sekunden Vorsprung auf den Australier Luke Plapp (Ineos Grenadiers), der sich Rang zwei sicherte. Adam Yates (UAE Team Emirates) blieb diesmal bei genau einer Minute Rückstand nur der dritte Platz. Nachdem er mit Soudal – Quick-Step am zweiten Tag das Teamzeitfahren gewonnen hatte, verbesserte sich Evenepoel hinter Plapp auf den zweiten Platz der Gesamtwertung, ehe er am darauf folgenden Tag als Etappenzweiter am Jebel Jais den Australier von der Spitze der Gesamtwertung verdrängte. Mit einem weiteren zweiten Platz am Jebel Hafeet baute Evenepoel auf der Schlussetappe seine Führung weiter aus. Ben Zwiehoff und Emanuel Buchmann (beide Bora - hansgrohe) waren auf den Plätzen acht und neun die besten Deutschen.
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Nachdem sich in den Jahren zuvor das Who is Who der Rundfahrer in die Siegerliste eingetragen hatte, ging der Sieg 2024 an den Belgier Lennart Van Eetvelt (Lotto - Dstny). Van Eetvelt konnte die Schlussetappe am Jebel Hafeet als Solist gewinnen und damit von Platz neun noch an die Spitze der Gesamtwertung stürmen. In der Endabrechnung hatte der Lotto-Profi zwei Sekunden Vorsprung auf Ben O`Connor (Decathlon - AG2R) und elf auf Pello Bilbao (Bahrain - Victorious). Dagegen fiel der als Gesamtführender in den Schlusstag gegangene Brite Max Poole (DSM - Firmenich - PostNL) noch auf den siebten Rang zurück.
Mit drei Etappensiegen war der Beliger Tim Merlier (Soudal - Quick-Step) der stärkste Sprinter im Feld. Das kurze Einzelzeitfahren am zweiten Tag hatte das heimische UAE-Team dominiert, das mit Brandon McNulty, Jay Vine und Mikkel Bjerg gleich die ersten drei Plätze belegte. Die Bergankunft am Jebel Jais gan an O`Connor. Für das beste deutsche Ergebnis sorgte Phil Bauhaus (Bahrain - Victorious), der auf einer Etappe Dritter wurde.
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Gesamtsieg, zwei Etappenerfolge und insgesamt vier Tage im Führungstrikot: Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) war bei der siebten Austragung der Rundfahrt im Heimatland seines Rennstalls eine Klasse für sich. Der Slowene hatte in der Endabrechnung deutliche 1:14 Minuten Vorsprung auf den Italiener Giulio Ciccone (Lidl - Trek) und 1:19 Minuten auf den Spanier Pello Bilbao (Bahrain - Victorias).
Nachdem an den ersten beiden Tagen Jonathan Milan (Lidl - Trek) und Joshua Tarling (Ineos Grenadiers) erfolgreich waren, schlug Pogacar bei der ersten Bergankunft am Jebel Jais zu. Während er dort seine Kontrahenten aber nicht abschütteln konnte, feierte der UAE-Kapitän am Schlusstag am Jebel Hafeet einen souveränen Solosieg und brachte damit die Gesamtwertung unter Dach und Fach.
Für das beste deutsche Tagesergebnis sorgte Max Walscheid (Jayco - AlUla) mit Rang vier auf der 6.. Etappe, Zweiter wurde der Schweizer Stefan Bissegger (Decathlon - AG2R) im Einzelzeitfahren der 2. Etappe.
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