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25.07.2024 | (rsn) – Doppelschlag für das Tudor-Team und Matteo Trentin. Der Kapitän des Schweizer Teams hat die 4. Etappe der Tour de Wallonie gewonnen und damit auch Corbin Strong (Israel – PremierTech), der zeitgleich auf Platz vier sprintete, nachträglich aber noch ans Ende der Gruppe versetzt wurde, aus dem Roten Trikot des Gesamtführenden gefahren. Der frühere Europameister führt vor dem abschließenden Teilstück jetzt mit sechs Sekunden vor dem Neuseeländer liegt. Dritter ist weiterhin Alex Kirsch (Lidl – Trek, +0:15).
Auf den 188,5 erneut welligen Kilometern zwischen Verviers und Herve durch die Ardennen belegte Timo Kielich (Alpecin – Deceuninck) hauchdünn hinter Trentin den zweiten Rang, Tagesdritter wurde Emilien Jeannière (TotalEnergies). Jordi Meeus (Red Bull – Bora – hansgrohe), Sieger der Auftaktetappe, hatte ebenfalls zu den Fahrern gehört, die um den Sieg kämpften. 200 Meter vor dem Ziel geriet der Belgier aber zwischen Strong und Mick van Dijke (Visma – Lease a Bike), hing sich daraufhin an Strongs Hinterrad auf und stürzte.
Nur ein paar hundert Meter vorher wurden van Dijkes Teamkollege Per Strand Hagenes (Visma - Lease a Bike), Paul Penhoet (Groupama – FDJ) und Pierre Gautherat (Decathlon – AG2R La Mondiale) gestellt. Die waren ihrerseits in die Offensive gegangen, als rund drei Kilometer vor dem Ziel in Liam Slock (Lotto Dstny) der letzte von fünf Ausreißern der Gruppe des Tages, zur der auch der Österreicher Michael Gogl (Alpecin – Deceuninck) gehörte, eingeholt wurde, nachdem vor allem Bingoal und Groupama die Tempoarbeit gemacht hatten. Erste Offensivbemühungen im Feld hatte es bereits rund 55 Kilometer vor dem Ziel an der aus Lüttich-Bastogne-Lüttich bekannten Cote de la Redoute gegeben. Neben Juan Pedro Lopez (Lidl – Trek) zählte auch Strong zu den Angreifern. Allzu weit kam der Versuch aber nicht.
So musste der Sprint einer größeren Gruppe, die auf der ansteigenden Zielgeraden aber nochmal leicht auseinanderfiel, über den Tagessieg entscheiden. Mit dem besseren Ende für Trentin. Der 34-Jährige feierte seinen ersten Sieg seit mehr als anderthalb Jahren, damit den ersten im Tudor-Trikot. “Im ersten Teil der Saison war ich zwar gut, aber nicht gut genug um auch einen Sieg mit nach Hause zu bringen. Jetzt hat es endlich geklappt“, so der Mann aus dem Trentino im Siegerinterview. “Die Führung der Gesamtwertung zu übernehmen, war nur ein sekundäres Ziel, weil es auch davon abhing, was Strong macht. Jetzt, da wir sie haben, werden wir natürlich zusehen, dass wir sie am letzten Tag auch behalten können.“
Vom Profil her wartet dann eine ähnliche Etappe wie heute, die im Finale aber etwas kürzere, dafür jedoch steilere Anstiege aufweist.
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