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06.08.2024 | (rsn) – Bei den Olympischen Spielen in Paris haben sich die favorisierten niederländischen Teamsprinter mit neuem Weltrekord die Goldmedaille gesichert. Im Velodrom von Saint-Quentin-en-Yvelines vor den Toren der französischen Hauptstadt hatten Roy van den Berg, Harrie Lavreysen und Jeffrey Hoogland sowohl in der Qualifikation als auch in den ersten Runden neue Weltbestzeiten aufgestellt, ehe sie im Großen Finale gegen Großbritannien ihren eigenen Rekord ein weiteres Mal unterboten.
Die Niederländer stürmten in der Zeit von 40,919 Sekunden überlegen zum Sieg, die Briten Ed Lowe, Hamish Turnbull und Jack Carlin waren mit ihrer Zeit von 41,184 Sekunden chancenlos und mussten sich mit Silber begnügen.
Im Kampf um Bronze trafen Australien und Frankreich aufeinander. Hier mussten sich Florian Grengbo, Sebastien Vigier und Rayan Helal in der Zeit von 41,993 Sekunden den drei Australiern Leigh Hoffman, Matthew Richardson und Matthew Glaetzer (41,597) deutlich geschlagen geben.
Hinter den Japanern (42,078) belegten die deutschen Teamsprinter Luca Spiegel, Maximilian Dörnbach und Nik Schröter, der den verletzten Stefan Bötticher ersetzte, den sechsten Platz (42,280).
"Ich freue mich sehr über die Zeiten, wir wissen jetzt, wo wir stehen. Hätten wir das gestern schon gezeigt, hätten wir ins kleine Finale fahren können“, sagte der 20-jährige Olympia-Debütant Spiegel nach dem Rennen.