--> -->

01.10.2026 | (rsn) – Der Sparkassen Münsterland Giro (1.Pro) bildet fast schon traditionell den Abschluss der deutschen Straßensaison und wird auf jährlich wechselnden Strecken durch das Münsterland ausgetragen.
Aufgrund seines flachen Profils wird das immer am 3. Oktober stattfindende Rennen meist zu einer Angelegenheit für die Sprinter. Vor allem bei widrigen Wetterbedingungen konnten am Schloss in der Innenstadt von Münster aber auch schon kleinere Gruppen den Sieg unter sich ausmachen - oder es setzten sich sogar Solisten durch.
RSN blickt auf die vergangenen zehn Jahre zurück.
Bei der elften Austragung, die über 208 Kilometer von Gronau nach Münster führte, sorgte John Degenkolb (Giant – Alpecin) für den sechsten deutschen Erfolg – nach Paul Martens 2006, André Greipel 2008 und 2014 sowie Marcel Kittel 2011 und 2012. Der Oberurseler setzte sich bei strömendem Regen im Sprint vor dem Belgier Roy Jans (Wanty – Groupe Gobert) durch, der wie im Vorjahr Zweiter wurde. Das Podium komplettierte Pascal Ackermann (Rad-net – Rose). Als Siebter sprintete Phil Bauhaus (Bora – Argon 18) ins Ziel.
Drei der ersten vier Plätze wurden bei der zwölften Austragung von deutschen Fahrern belegt, doch der Sieg ging an den Iren Sam Bennett. Der in Diensten des deutschen Teams Bora – hansgrohe stehende Sprinter ließ knapp Phil Bauhaus (Sunweb), André Greipel (Lotto – Soudal) und Marcel Kittel (Quick-Step Floors) hinter sich. Mit Dylan Groenewegen (LottoNL – Jumbo) und Alexander Kristoff (Katusha – Alpecin) standen weitere Topsprinter am Start. Sie mussten sich allerdings mit den Plätzen fünf und sieben begnügen.
Die 13. Austragung wurde zur Angelegenheit der heimischen Topsprinter. Nach 201 Kilometern zwischen Coesfeld und Münster hatte Max Walscheid (Sunweb) das beste Ende für sich. Ihm geschlagen geben mussten sich John Degenkolb (Trek – Segafredo), Nils Politt (Katusha – Alpecin), André Greipel (Lotto Soudal) und Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe). Mit Alexander Krieger (Leopard / 7.) und Lucas Carstensen (Bike Aid / 10.) landeten zwei weitere Deutsche in den Top Ten.
Bei der 14. Austragung verhinderte Alvaro Hodeg (Deceuninck – Quick-Step) einen weiteren deutschen Sieg. Der Kolumbianer setzte sich nach 193 Kilometern zwischen Emsdetten und Münster im Sprint vor Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) durch. Während Tim Merlier (Corendon – Circus) das Podium komplettierte, wurde Vorjahressieger Max Walscheid (Sunweb) diesmal Fünfter. Einen Eklat gab es nach dem Rennen, als Florian Senechal Walscheid während eines Interviews einen Schlag gegen dessen Helm versetzte, weil er dem Heidelberger fälschlicherweise die Schuld für seinen Sturz gab.
Die 15. Austragung stand ganz im Zeichen von Mark Cavendish (Deceuninck – Quick-Step). Der Brite setzte sich nach 188 Kilometern zwischen Enschede und Münster im Sprint einer kleinen Spitzengruppe gegen den Franzosen Alexis Renard (Israel – StartUp Nation) und den Dänen Morten Hulgaard (Uno X) durch. Nur diese drei kamen bei Klassikerbedingungen zeitgleich an, weil Cavendishs Teamkollege Josef Cerny auf den letzten Metern nach getaner Arbeit auf Platz vier ausrollen ließ. Niklas Märkl (DSM) wurde als bester Deutscher mit neun Sekunden Rückstand Fünfter und dahinter kamen alle einzeln im Ziel an – Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) mit 1:21 Minuten Rückstand als Neunter, André Greipel (Israel Start-Up Nation / + 1:33) als Zehnter und Georg Zimmermann (Intermarché – Wanty – Gobert / + 1:39) als Elfter.
Die 16. Austragung wurde wieder im Massensprint entschieden. Nach 206 Kilometern zwischen Telgte und Münster war Olav Kooij (Jumbo – Visma) der Schnellste. Der Niederländer ließ den Belgier Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck) und den Heidelberger Max Walscheid (Cofidis) hinter sich. Max Kanter (Nationalteam) belegte als zweitbester deutscher Fahrer Rang neun.
Die 17. Austragung war dagegen eine Angelegenheit für die Ausreißer. Der Norweger Per Strand Hagenes (Jumbo – Visma) setzte sich nach 194 Kilometern zwischen Osnabrück und Münster als Solist durch, nachdem er auf dem winkligen Rundkurs in Münster durch die Sprinter-Teams nicht mehr einzuholen war. Mit 17 Sekunden Rückstand entschied der Australier Kaden Groves (Alpecin – Deceuninck) den Sprint einer kleinen Verfolgergruppe vor dem Dänen Mads Pedersen (Lidl – Trek) für sich. Bester Deutscher war Jonas Koch (Bora – hansgrohe) auf Platz zehn.
Bei der 18. Austragung schlug wieder einmal die Stunde der Sprinter. Der Belgier Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck) setzte sich nach 202 Kilometern in Münster im Sprint vor seinen Landsleuten Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) und Milan Fretin (Cofidis) durch. Erneut kam kein heimischer Fahrer auf das Podium. Bester Deutscher war Max Walscheid (Jayco - AlUla), der Fünfter wurde. Zwei Positionen hinter ihm landete Pascal Ackermann (Israel - Premier Tech) auf Platz sieben.
Bei der 19. Austragung des deutschen Saisonfinales dominierten erneut die Belgier im Münsterland. Nach 192 Kilometern setzte sich Titelverteidiger Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck) im Sprint vor seinem Landsmann Arnaud De Lie (Lotto) durch. Hinter dem Tschechen Pavel Bittner (Picnic - PostNL) kam mit Jordi Meeus (Red Bull - Bora - hansgrohe) ein weiterer Belgier auf Rang vier. Die deutschen Fahrer verpassten beim Heimspiel diesmal sogar die Top Ten. Auf Platz zwölf war Jonathan Rottman (Rembe - rad-net) bester der heimischen Teilnehmer, vor Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) und Max Kanter (XDS – Astana) auf 13 und 14.
Sparkassen Münsterland Giro 2023: Per Strand Hagenes
Sparkassen Münsterland Giro 2024: Jasper Philipsen
Sparkassen Münsterland Giro 2025: Jasper Philipsen
03.10.2026Walscheid “überwältigt“ beim Abschiedsrennen(rsn) - 2018 war Max Walscheid im Sprint der Schnellste. Am Schlossplatz in Münster ließ er John Degenkolb und Nils Politt hinter sich und feierte seinen ersten und einzigen Profisieg auf heimischem
03.10.2026Kooij feiert zweiten Sieg beim Münsterland-Giro(rsn) – Olav Kooij (Decathlon – CMA CGM) hat die 20. Austragung des Münsterland Giro (1.Pro) gewonnen. Der Niederländer setzte sich nach 193 Kilometern von Borken nach Münster im Massensprint
22.09.2026Brennan und Merlier sollen Philipsen im Münsterland herausfordern(rsn) – Der Sparkassen Münsterland Giro feiert am 3. Oktober seine 20. Ausgabe und wird zum Jubiläum voraussichtlich mit einer illustren Startliste beschenkt: Wie die Veranstalter bekanntgaben, we
22.04.2026Pünktlich zum Jubiläum: Münsterland Giro bis 2030 gesichert(rsn) - Pünktlich zum 20. Jubiläum können die Organaisatoren des Sparkassen Münsterland Giro (1.Pro) mit guten Nachrichten aufwarten. Wie es in einer Pressemitteilung hieß, würden die Stadt Mün
14.10.2026Drei Neue für Netcompany, ein Aufsteiger bei Groupama (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
14.10.2026Covi profitiert beim Giro del Veneto vom ehemaligen Arbeitgeber (rsn) – Alessandro Covi (Jayco – AlUla) hat den Giro del Veneto (1.Pro) in Vicenza gewonnen. Der 28-Jährige profitierte dabei von der Arbeit seiner ehemaligen Kollegen von UAE – Emirates – XR
14.10.2026Merlier eine Klasse besser als der Rest (rsn) – Mit einer Demonstration endete die 1. Etappe der Eneco Tour. 250 Meter vor dem Ziel des 120 Kilometer langen Tagesabschnitts rund um Ede schoss Tim Merlier (Soudal – Quick-Step) aus dem Hi
14.10.2026Hart erkämpfte Bronzemedaille für Deutschlands Sprinterinnen (rsn) – Der erste Tag der Bahn-Weltmeisterschaften in Shanghai brachte die erste Medaille für das deutsche Team. Die Europameisterinnen Lea-Sophie Friedrich, Pauline Grabosch und Clara Schneider ge
14.10.2026Lippert gewinnt bei Veneto Women ihren Saisonabschluss (rsn) – Ihren ersten Saisonsieg feierte Liane Lippert (Movistar) Anfang Februar bei ihrem dritten Einsatz. Auf ihren zweiten musste sie dann lange warten. Erst am letzten Renntag ihrer Saison schlug
14.10.2026Richardson äußert sich erstmals nach Rassismus-Vorwürfen (rsn) – Am Mittwoch beginnen in Shanghai die Bahnweltmeisterschaften, aber einer der großen Stars, Matthew Richardson, ist nach den gegen ihn geäußerten Rassismusvorwürfen nicht dabei. Auf Insta
14.10.2026Biesterbos sorgt in Guangxi für Picnics dritten Saisonsieg (rsn) – Neoprofi Frits Biesterbos (Picnic - PostNL) hat auf der 2. Etappe der Tour of Guangxi für eine Überraschung gesorgt. Der Niederländer schlug im Massensprint die Topstars Paul Magnier (Sou
13.10.2026Söderqvist ist in Den Haag acht Zehntel schneller als Mouris (rsn) – Jakob Söderqvist (Lidl – Trek) hat den Abend-Prolog der Eneco Tour (2.1) in Den Haag gewonnen. Nach 3,1 im Flutlicht absolvierten Zeitfahrkilometern war er acht Zehntelsekunden schneller
13.10.2026Radsport live im Stream, TV und Ticker: Die Rennen des Tages (rsn) – Welche Radrennen finden heute statt? Wo und wann kann man sie live im Fernsehen oder Stream verfolgen? Und wo geht´s zum Live-Ticker?In unserer Tagesvorschau informieren wir über die wicht
13.10.2026Seixas musste beim MTB-Abstecher Lehrgeld zahlen Nur einen Tag nach seinem denkwürdigen Sieg bei II Lombardia (1.UWT) war Paul Seixas (Decathlon – CMA CGM) schon wieder im Einsatz. In seiner Heimat startete der 20-jährige Franzose beim schweren
13.10.2026Rassismusvorwürfe: Bahn-WM ohne Europameister Richardson (rsn) – Bei den am Mittwoch im Shanghai Velodrom beginnenden Bahn-Weltmeisterschaften (14. – 18. Oktober) wird mit Matthew Richardson der größte Rivale von Sprint-Superstar Harrie Lavreysen fehl
13.10.2026Kanter in Guangxi auch ohne Sprintzug wettbewerbsfähig (rsn) – Nachdem er sich beim Hongkong Cyclothon (1.1) nur Paul Magnier (Soudal – Quick-Step) hatte geschlagen geben müssen, hat Max Kanter (XDS – Astana) zum Auftakt der Tour of Guangxi (2.UWT)