Nach Vorfall mit Kamp in Beringen

Iserbyt muss seinen Tritt nun doch teuer bezahlen

Von Kevin Kempf

Foto zu dem Text "Iserbyt muss seinen Tritt nun doch teuer bezahlen"
Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal) | Foto: Cor Vos

19.10.2024  |  (rsn) – Lange sah es aus, als würde Eli Iserbyt (Pauwels Sauzen – Bingoal) mit einem blauen Auge davonkommen, nachdem er am letzten Wochenende in Beringen nach einem Sturz absichtlich das Schaltwerk des Niederländers Ryan Kamp kaputt getreten hatte, den er für den Unfall verantwortlich gemacht hatte. Iserbyt wurde wenig später aus dem Rennen genommen, in dem er zu dem Zeitpunkt aber sowieso aussichtslos zurückgelegen hatte. Außerdem musste der Weltranglistenerste 100 Schweizer Franken Strafe zahlen. Am gleichen Nachmittag veröffentlichte er eine Entschuldigung, bei der er allerdings eine Teilschuld bei Kamp suchte.

Nun hat die UCI das Strafmaß aber doch noch deutlich erhöht. Iserbyt muss drei Rennen pausieren und außerdem 2.500 Schweizer Franken zahlen. Dadurch verpasst er das heutige Exact Cross im belgischen Essen, den Superprestige-Auftakt in Ruddervoorde am Sonntag und das neue C2-Rennen im niederländischen Heerde.

Teamchef Jurgen Mettepenningen reagierte in einer Pressemitteilung enttäuscht auf das neue Urteil: “Eli hat sich sowohl öffentlich als auch bei Kamp persönlich entschuldigt. Ich hatte gehofft, dass es bei der Disqualifikation und der Geldbuße bleibe würde. Diese zusätzlichen Sanktionen werden sich auf die Superprestige-Gesamtwertung auswirken. Darüber hinaus entgeht Eli auch das Startgeld. Auch für die Organisatoren dieser drei Wettbewerbe ist sein Fehlen schade. Die UCI hätte das anders lösen können.“

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