Erst Stillstand, dann lange neutralisiertes Rollen

4. Etappe bei Paris-Nizza wegen Unwetters unterbrochen

Von Felix Mattis

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Das Peloton bei Paris-Nizza rollt bei Schneeregen neutralisiert hinter einem Führungsmotorrad her. | Foto: Cor Vos

12.03.2025  |  (rsn) – Die 4. Etappe der Fernfahrt Paris-Nizza (2.UWT) ist 45 Kilometer vor dem Ziel unterbrochen und rund 45 Minuten später 16 Kilometer weiter wieder fortgesetzt worden. Grund für die Neutralisation des 163,4 Kilometer langen Teilstücks zur ersten Bergankunft in La Loge des Gardes war einsetzendes Unwetter mit Starkregen bis hin zu Schneeregen und leichtem Hagel.

Die Jury stoppte zunächst die siebenköpfige Spitzengruppe um den Norweger Andreas Leknessund (Uno-X Mobility), die zu diesem Zeitpunkt 2:20 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld hatte. Das wiederum wurde zunächst eingebremst und bei langsamem Tempo bis zu einem Sammelpunkt weitergeführt. Dort stoppte dann auch das Peloton und die Fahrer zogen sich teilweise frische Kleidung an.

Nach sieben Minuten Stillstand setzte die Spitzengruppe hinter einem Führungsfahrzeug der Jury die Fahrt fort – zunächst aber weiterhin neutralisiert. Kurz darauf rollten auch die Fahrer des Hauptfeldes wieder, allerdings weit versprengt in vielen Kleingruppen.

Die Jury brachte die Fahrer so sicher ins nächste Tal. Dabei passierte man auch einen beschädigten Mannschaftswagen des Teams Decathlon – AG2R, der nicht dem Rennkonvoi angehörte, sondern wohl auf dem Weg zu einem Verpflgegungspunkt war, als er auf glatter Straße verunfallte.

Im Tal angekommen wurden die Fahrer 29 Kilometer vor Rennende, also nach 16 neutralisierten Kilometern, und bei wieder durch die Wolken durchbrechendem Sonnenschein erneut angehalten, bis sich alle versammelt hatten. Das dauerte noch einmal mehrere Minuten, bevor die Jury dann das Rennen wieder fortsetzen ließ.

Die sieben Spitzenreiter wurden 1:37 Minuten vor einem Verfolgertrio mit Tobias Foss, Joshua Tarling (beide Ineos Grenadiers) und Dion Smith (Intermarché – Wanty) sowie 2:20 Minuten vor dem Hauptfeld wieder losgeschickt. Einige Fahrer froren vor dem Re-Start ganz offensichtlich.

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