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24.03.2025 | (rsn) - Seit 2018 steht die Classic Brugge - De Panne im UCI-Rennkalender der Frauen und gehört bereits seit ihrer Premiere der Women`s World Tour an. Obwohl der Kurs von der belgischen Hauptstadt in den Badeort an der Nordseeküste über tellerflaches Terrain führt, hatten am Ende nicht immer die Sprinterinnen die Nase vorn.
RSN blickt auf die ersten sieben Austragungen des Rennens zurück.
Schon ab der Premiere zählte das Rennen zur Women`s World Tour. Nach 151,7 Kilometern zwischen Brügge und De Panne kam es zum erwarteten Massensprint, den Jolien D`Hoore (Mitchelton - Scott) für sich entschied. Die Belgierin verwies die Australierin Chloe Hosking (Alé Cipollini) und die Luxemburgerin Christine Majerus (Boels - Dolmans) auf die Plätze zwei und drei. Als beste Deutsche sprintete Lisa Brennauer (Wiggle High5) auf Rang fünf.
Wie im Vorjahr endete das diesmal nur 134,4 Kilometer lange Rennen im Massensprint. Dabei setzte sich die Niederländerin Kirsten Wild (WNT-Rotor) gegen ihre Landsfrau Lorena Wiebes (Parkhotel - Valkenburg) und die Belgierin Lotte Kopecky (Lotto Soudal Ladies) durch.
Wegen der Corona-Pandemie wurde das Rennen auf Mitte Oktober verschoben. Nach 156 Kilometern fiel die Entscheidung im Sprint einer größeren Spitzengruppe, in dem die Vorjahreszweite Lorena Wiebes (Sunweb) sich gegen Lisa Brennauer (Cerazitit - WNT) durchsetzte. Platz drei ging erneut an Lotte Kopecky (Lotto Soudal Ladies).
Im Jahr 2021 kehrte das Rennen auf seinen angestammten Termin im März zurück und endete erstmals nicht in einem Sprint. Nach 158,8 Kilometern feierte die Australierin Grace Brown (Bike Exchange) einen Solosieg. Mit sieben Sekunden Rückstand sicherte sich die Dänin Emma Norsgaard (Movistar) im Sprint der Verfolgerinnen Rang zwei vor Jolien D`Hoore (SD Worx).
Die 5. Austragung wartete mit der Rekorddistanz von 162,8 Kilometern auf und endete erstmals mit einem italienischen Sieg: Elisa Balsamo (Trek - Segafredo) setzte sich aus einer achtköpfigen Spitzengruppe im Sprint vor der Niederländerin Lorena Wiebes (DSM) und ihrer Landsfrau Marta Bastianelli (UAE Team ADQ) durch.
2023 feierte Georgi Pfeiffer (DSM) einen bemerkenswerten Solosieg. Nach 163,1 Kilometern kam die Britin mit 1:10 Minuten Vorsprung auf die ersten Verfolgerinnen ins Ziel. Titelverteidigerin Elisa Balsamo (Trek - Segafredo) blieb nur Rang zwei vor der Niederländerin Lorena Wiebes (SD Worx). Die Österreicherin Christina Schweinberger (Fenix - Deceuninck) wurde Siebte.
Nachdem sie sich im Vorjahr mit Rang zwei zufrieden geben musste, kehrte Elisa Balsamo (Lidl - Trek) diesmal in De Panne wieder in die Erfolgsspur zurück. Ihren zweiten Sieg nach 2022 fuhr die Italienerin nach 155 Kilometern im Sprint vor der Niederländerin Charlotte Kool (DSM - Firmenich PostNL) und der Polin Daria Pikulik (Human Powered Health) ein.