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16.04.2026 | (ran) - Das Amstel Gold Race der Frauen wurde erstmals 2001 ausgetragen. Nach nur drei Ausgaben wurde das niederländische Eintagesrennen aber wieder eingestellt und erst zur Saison 2017 wiederbelebt. Seitdem gehört das Amstel Gold Race Ladies Edition zur Women`s World Tour.
RSN blickt auf die letzten Austragungen des Amstel Gold Race zurück.
Nach 14 Jahren Pause kehrte das Amstel Gold Race der Frauen wieder in den Rennkalender zurück und führte über 121 Kilometer von Maastricht nach Berg enTerblijt. Dabei konnten die heimischen Fans einen Heimsieg bejubeln, denn Anna van der Breggen (Boels - Dolmans) setzte sich als Solistin durch.
Die Niederländerin hatte am Ende 55 Sekunden Vorsprung auf ihre britische Teamkollegin Elizabeth Deignan, die eine vierköpfige Verfolgerinnengruppe ins Ziel führte. Den letzten freien Platz auf dem Podium sicherte sich die Polin Katarzyna Niewiadoma (WM3 Energie)
Die 5. Austragung führte nur über 116,9 Kilometer, endete aber wieder mit einem Heimsieg - und zwar durch Chantal van den Broek - Blaak, die sich im Zweiersprint gegen ihre Landsfrau Lucinda Brand (Sunweb) durchsetzte. Platz drei holte sich mit drei Sekunden Rückstand die Australierin Amanda Spratt (Mitchelton - Scott).
Nach Platz drei im Vorjahr konnte sich Katarzyna Niewiadoma (Canyon - SRAM) bei der 6. Austragung jubeln. Die Polin setzte sich nach 126,8 Kilometern im Sprintduell vor der Niederländerin Annemiak van Vleuten (Mitchelton- Scott) durch und verhinderte damit den dritten Heimsieg in Serie.
Die ersten Verfolgerinnen kamen mit zehn Sekunden Rückstand ins Ziel, den Sprint um Platz drei gewann van Vleutens Landsfrau Marianne Vos (CCC - Liv).
Absage wegen der Corona-Pandemie
Nach einem Jahr Pause kehrte das Amstel Gold Race der Frauen wieder in den Rennkalender zurück. Die 7. Austragung endete nach 116,3 Kilometer zwischen Valkenburg und Berg en Terlijt mit dem Sprint einer größeren Spitzengruppe. Dabei machten die Niederländerinnen das Podium unter sich aus. Die Vorjahresdritte Marianne Vos (Jumbo - Visma Women) ließ Demi Vollering (SD Worx) und die Vorjahreszweite Annemiek van Vleuten (Movistar) hinter sich.
Beim 8. Amstel Gold Race der Frauen, das über 128,5 Kilometer von Maastricht nach Valkenburg führte, gab es die erste deutsche Podiumsplatzierung. Liane Lippert (DSM) kam vier Sekunden hinter der italienischen Siegerin Marta Cavalli (FDJ Nouvelle Aquitaine Futuroscope) als Dritte ins Ziel.
Platz zwei sicherte sich wie im Vorjahr die Niederländerin Demi Vollering (SD Worx), die sich im Sprint gegen Lippert und drei weitere Konkurrentinnen durchsetzte.
Nach zwei zweiten Plätzen in Folge konnte sich Demi Vollering (SD Worx) beim Heimspiel erstmals den Sieg sichern. Auf dem mit 155,8 Kilometern deutlich verlängerten Kurs zwischen Maastricht und Berg en Terblijt setzte sich die Niederländerin nach einer Attacke zwei Kilometer vor dem Ziel als Solistin mit acht Sekunden Vorsprung auf die erste Verfolgerinnengruppe durch.
Den Sprint um Platz zwei entschied Vollerings belgische Teamkollegin Lotte Kopecky vor der Niederländerin Shirin van Anrooij (Trek - Segafredo) für sich.
Marianne Vos (Visma - Lease a Bike) konnte sich über ihren zweiten Sieg beim Heimrennen freuen. Die Niederländerin setzte sich nach diesmal nur 101,4 Kilometern zwischen Maastricht und Berg en Terblijt im Sprint einer großen Kopfgruppe gegen ihre Landsfrau Lorena Wiebes (SD Worx - Protime) und die Norwegerin Ingvild Gaskjenn (Liv AlUla Jayco) durch und sorge somit für den fünften niederländischen Sieg bei den letzten sieben Austragungen.
Vos konnte sich bei dem nach einem Motorradunfall um 56 Kilometer verkürzten Rennen noch auf den letzten Metern an der bereits jubelnden Wiebes vorbeischieben.
Im Jahr 2025 wurde das Amstel Gold Race der Frauen zu niederländischen Heimfestspielen. Während sich Mischa Bredewold (SD Worx - Protime) als Solistin nach 157,5 Kilometern den Sieg als Solistin holte, gewann sieben Sekunden dahinter ihre Landsfrau Ellen van Dijk (Lidl - Trek) den Sprint um Platz zwei vor der ebenfalls aus den Niederlanden stammenden Puck Pieterse (Fenix - Deceuninck).
Im Finale waren Bredewold und van Dijk der Konkurrenz enteilt. Am Cauberg ließ Bredewold ihre Landsfrau stehen und fuhr als Solistin ins Ziel.
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