Die Stimmen zur 3. Etappe der Tour de France Femmes

Stam: “Wir haben keine Unterstützung erwartet“

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Danny Stam (Sportlicher Leiter SD Worx – Protime) | Foto: Cor Vos

28.07.2025  |  (rsn) – Lorena Wiebes (SD Worx – Protime) hat wie erwartet die 3. Etappe der Tour de France Femmes gewonnen. Im Massensprint war sie schneller als Marianne Vos (Visma – Lease a Bike) und Ally Wollaston (FDJ – Suez).Liane Lippert (Movistar) spurtete hinter Megan Jastrab Picnic – PostNL) auf Rang fünf.

Demi Vollering (FDJ – Suez) war am Ende des Rennens aber das Gesprächsthema des Tages, denn die Topfavoritin auf den Gesamtsieg stürzte eingangs der letzten drei Kilometer schwer und blieb einige Zeit liegen. Sie rappelte sich letztendlich auf und erreichte das Ziel mit Hilfe ihrer Teamkolleginnen. Wegen der 5-Kilometer-Regeln verlor sie keine Zeit.

In unserem Stimmensammler können Sie nachlesen, was die Protagonisten zum Rennen zu sagen hatten.

Die Stimmen zur 3. Etappe der Tour de France Femmes:

Lorena Wiebes (SD Worx – Protime / Siegerin / Flash-Interview): “Ich habe den Sturz nicht mitbekommen, ich war voll fokussiert auf den Sprint. Ich habe gehört, dass Demi (Vollering) auch betroffen war, ich hoffe, es geht ihr gut. Es war wirklich viel los im Finale und jetzt verstehe ich auch, warum. Ich kann Lotte (Kopecky) wirklich voll vertrauen und das macht uns auch so stark. Ich muss mich wirklich nur auf ihr Hinterrad konzentrieren und sie liefert mich zuverlässig ab. Ich konnte es kaum erwarten, den Sprint zu starten, denn wir haben ja 160 Kilometer darauf gewartet."

Marianne Vos (Visma - Lease a Bike / Zweite / Eurosport): “Es war sehr hektisch, eine sehr schnelle Anfahrt, jeder hat um die beste Position gekämpft. Ich glaube, als wir rechts Richtung Fluss gefahren sind, gab es hinter mir einen großen Crash. Ich hoffe alle sind okay.

Ally Wollaston (FDJ - Suez / Dritte / Eurosport): “Ich bin sehr zufrieden. Gestern hatte ich wahrscheinlich meinen bisher schlechtesten Tag überhaupt auf dem Fahrrad. Ich war also nicht sicher, wie meine Form ist. Heute dieses Comeback zu haben und eine Podiumsplatzierung bei der Tour de France zu haben ist wirklich besonders. Zum Sturz sage ich nichts.”

Kimberley Le Court (AG Insurance - Soudal / 33. / Eurosport): “Es war eigentlich ein recht entspannter Tag. Ich habe es sehr genossen und hatte den ganzen Tag ein Lächeln auf dem Gesicht. In der letzten Kurve wussten wir, dass es sehr hektisch wird und es vielleicht einen Sturz geben wird. Wir waren hinter dem Crash, aber es war innerhalb der 5-Kilometer-Marke, wir sollten also alle die gleiche Zeit bekommen haben. Wir haben aber das Gelbe Trikot verloren. Wir werden aber versuchen es wieder zu holen.

Pfeiffer Georgi (Picnic - PostNL / 47. / Eurosport): “Fünf von uns waren hinter dem Crash, Megan (Jastrab) war davor, sie wurde Vierte, was ein gutes Ergebnis ist. Sechs Kilometer vor dem Ziel war es mit den vielen Kreisverkehren aber sehr chaotisch und dann war auch noch der Crash. Wir konnten nichts machen und sind dann nur noch ins Ziel gerollt. Von uns ist zum Glück keiner gestürzt, was das Wichtigste ist. Wir mussten zwar anhalten, konnten dann aber weiterfahren.”

Danny Stam (Sportlicher Leiter SD Worx – Protime / Eurosport): ”Wir sind sehr froh, es war ein hartes Stück Arbeit, aber am Ende hat es geklappt. Genießen wir erstmal den heutigen Erfolg, es war hart genug. Wir haben keine Unterstützung erwartet und mussten dann auch selbst die Arbeit machen. Sie haben aber einen super Job gemacht. Schauen wir, wie müde sie morgen sind."

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