Letzter nach drei ersten Plätzen

Storer beendet Del Toros Fabelserie beim Pantani-Rennen

Von Sebastian Lindner

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Michael Storer gewinnt das Memorial Marco Pantani. | Foto: Cor Vos

13.09.2025  |  (rsn) – Bislang dominierte Isaac Del Toro (UAE – Emirates – XRG) den italienischen Herbst nach Belieben. Drei Rennen, drei Siege. Doch beim Memorial Marco Pantani (1.1) sollte die Serie reißen. Im flachen Finale des 196 Kilometer langen Rennens von und nach Cesenatico, das bis 40 Kilometer vor dem Ziel aber mit zehn Anstiegen aufwartete, konnte am Ende Michael Storer (Tudor) jubeln.

Der Australier war gemeinsam mit Natnael Tesfatsion (Movistar) zu Beginn des Flachstücks ausgerissen. Beide konnten sich einen Vorsprung herausarbeiten, der weit bis ins Finale für Sicherheit sorgte. 3,8 Kilometer vor dem Ziel schlief der Eritreer einen Moment, als Storer in einem Kreisverkehr attackierte und den Rest des Weges als Solist absolvierte. Tesfatsion wurde derweil noch vom französischen Verfolger Alexandre Delettre (TotalEnergies) abgefangen, der letztlich 31 Sekunden hinter Storer Zweiter wurde. Tesfatsion wurde Dritter.

50 Sekunden hinter Storer gewann Vincenzo Albanese (EF Education – EasyPost) den Sprint um Rang vier vor seinen italienischen Landsleuten Lorenzo Milesi (Movistar) und Diego Ulissi (XDS – Astana). Insgesamt erreichten nur 31 Fahrer das Ziel. Letzter unter ihnen war Del Toro. Der Mexikaner kam knapp drei Minuten hinter Storer allein ins Ziel. Im Gegensatz zu vielen anderen Profis, die auf dem Rundkurs zum Ende des Rennens die mehrfachen Zieldurchfahrten nutzen, um vorzeitig vom Rad zu steigen, beendete der 21-Jährige den Wettkampf jedoch.

“Es sieht so aus, als würde mir Italien dieses Jahr Glück bringen“, sagte Storer später. Die Tour of the Alps (1.Pro) hatte er im Frühjahr bereits für sich entschieden, beim Giro della Toscana vor wenigen Tagen war der 28-Jährige Zweiter. “Nach einer guten Woche wollten wir heute unbedingt mit dem Team gewinnen, aber wir mussten uns überlegen, wie wir Del Toro schlagen können, der derzeit in Topform ist. Unser Sportdirektor hat eine Taktik entwickelt, die wir perfekt umgesetzt haben.“

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