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14.09.2025 | (rsn) – Madrids Bürgermeister José Luis Martinez-Almeida hat nach dem Abbruch der Schlussetappe der 80. Vuelta a Espana mit scharfer Kritik an den Demonstranten reagiert und auch Spaniens Ministerpräsident Pedro Sanchez als für die Situation mitverantwortlich erklärt.
"Das ist einer der traurigsten Nachmittage, an die ich mich in Madrid erinnern kann. Wegen der Gewalt dieser Leute mussten die Fahrer aufhören zu fahren. Sie hatten Reißzwecken und Glas dabei. Sie sind gewalttätig und werden durch Äußerungen anderer, einschließlich des spanischen Ministerpräsidenten, ermutigt", sagte Martinez-Almeida gegenüber der Marca.
"Ich hätte nie gedacht, dass wir die Etappe abbrechen müssen, auch wenn wir auf solche Proteste vorbereitet waren. Ich möchte Javier Guillén (dem Renndirektor der Vuelta, Anm. d. Red.) und allen Sicherheitskräften für ihren Einsatz danken."
Hauptstadt-Bürgermeister Martinez-Almeida gehört der konservativen Partei "Partido Popular" (PP) an, Ministerpräsident Sanchez dagegen vertritt die sozialdemokratische "Partido Socialista Obrero Espanol (PSOE). Im spanischen Parlament stellt die PP zwar seit den letzten Wahlen im Jahr 2023 die stärkste Fraktion, die Regierung wird jedoch von einer Koalition der politischen Linken gebildet, nachdem die konservative PP gemeinsam mit der rechten Partei Vox keine Mehrheit bilden konnte.
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