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01.02.2026 | (rsn) – Delano Heeren hat den niederländischen WM-Gastgebern in Hulst den nächsten Titel beschert. Der 16-Jährige schien zwischenzeitlich schon auf verlorenem Posten, startete dann aber eine unwiderstehliche Aufholjagd. Die wurde begünstigt von zwei Stürzen des bis dato deutlich führenden Italieners Filippo Grigolini, der dadurch seinen riesigen Vorsprung noch einbüßte und mit Mühe und Not noch Silber verteidigte. Bronze ging an den Belgier Giel Lejeune.
Heeren war zwar gut gestartet, wurde dann aber auf den Runden zwei und drei etwas durchgereicht. Derweil setzte sich Grigolini an die Spitze des Feldes und fuhr dort lange ein einsames Rennen mit bis zu einer halben Minute Vorsprung, bevor es auf die letzte von fünf Runden ging. Da waren Lejeune und der Spanier Benjamin Noval noch seine ersten Verfolger. Doch die wurden kurz darauf von Heeren kassiert. Europameister Grigolini, der im Vorjahr auch WM-Bronze holte, war da aber noch auf Kurs. Sein Vorsprung schrumpfte zwar etwas, doch schien das daran zu liegen, dass der 17-Jährige an der Spitze des Feldes auch nicht mehr volles Risiko ging, um den Triumph – es wäre der dritte Junioren-WM-Titel für Italien mit dem dritten verschiedenen Fahrer in Serie gewesen – abzusichern.
Doch dann stürzte Grigolini auf einer Abfahrt und überschlug sich. Dennoch war er schnell wieder auf dem Rad, ein Blick nach hinten zeigte ihm zudem, dass sein Polster auf Heeren immer noch ein paar Sekunden betrug. Dennoch wurde der Italiener nervös und versteuerte sich kurz darauf erneut, als er in der Streckenbegrenzung hängen blieb. Dann war Heeren ran und zwei Kurven später nach kurzem Schulterkontakt auch vorbei.
Der demoralisierte Grigolini konnte das Hinterrad des Niederländers nicht halten und musste sogar aufpassen, nicht noch von Lejeune kassiert zu werden. Der war nach der letzten Kurve am Hinterrad des Italieners, schaffte es im Sprint auf der Zielgeraden aber nicht mehr vorbei.
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