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01.02.2026 | (rsn) – Leonie Bentveld ist neue U23-Weltmeisterin im Cross. Die Niederländerin gehörte von Beginn an zur Spitze des Rennens und entledigte sich nach und nach ihrer Konkurrentinnen. Am längsten leistete Viktoria Chladonova Widerstand. Die Slowakin hatte sich zwischenzeitlich sogar von Bentveld abgesetzt. In der letzten Runde nutzte Bentveld jedoch eine Abfahrt, um auf alternativer Route an Chladonova vorbeizufahren. Der Schwung reichte ebenso für eine kleine Lücke, die den entscheidenden Vorsprung zur Goldmedaille garantieren sollte. Silber ging an Chladonova, Bronze sicherte sich Célia Gery (Frankreich).
Vom Start weg bildete Bentveld mit Gery und Fleur Moors ein Trio, das der Konkurrenz früh davonfuhr. Chladonova hatte den frühen Zug verpasst und musste schon einiges an Kraft lassen, um die Lücke dann als Solistin zu überbrücken. Als sie in der zweiten Runde aus dem Führungstrio ein -quartett machte, hatte sie aber noch genügend Schwung, um gleich an der Gruppe vorbeizufahren und mit kleinem Vorsprung in den nächsten Umlauf zu fahren, Während Bentveld die fünf Sekunden wieder zufahren konnte, gelang das den anderen beiden nicht mehr.
Später stürzte Moors, sodass Gery als alleinige Verfolgerin agierte und damit noch weniger Chancen hatte, vorne nochmal ranzukommen. Das Spitzenduo baute seinen Vorsprung aus und schnell war klar, dass es den Sieg unter sich ausmachen sollte, was so aber zuvor auch erwartet worden war. Am Ende spielte sich die größere Erfahrung der 21-Jährigen gegenüber ihrer zwei Jahren jüngeren Konkurrentin aus. Aus der zweiten Position nutze Bentveld, die in den beiden Vorjahren jeweils Bronze gewann, nutzte sie in einer Abfahrt eine etwas riskantere Linie und überflügelte damit die überraschte Chladonova, die kurz darauf auch noch ins Straucheln geriet, vom Rad musste und damit Gold aus der Sicht verlor. Ihr zweiter Platz war jedoch jederzeit ungefährdet.
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