--> -->
03.02.2026 | (rsn) – Bereits im vergangenen September teilten die Organisatoren der Tour de Suisse mit, dass ihre beiden Rennen angepasst und zeitgleich ausgetragen würden: das der Männer würde von acht auf fünf reduziert, das der Frauen von vier auf fünf Etappen erweitert.
Damit nicht genug der Neuerungen: Wie es nun in einer Pressemitteilung hieß, werden die Rundfahrten erstmals in ihrer Geschichte in Italien gestartet. Die 89. Tour de Suisse (2.UWT) und die 6. Tour de Suisse Women (2.WWT) beginnen am 17. Juni in Sondrio in der Region Veltin.
Bekanntgegeben wurden auch zwei weitere Etappenorte: Der dritte Tag beginnt in Bad Ragaz. Die Gemeinde im Kanton St. Gallenist zum dritten Mal Gastgeberin für die Schweiz-Rundfahrt und markiert den Übergang vom Alpenraum zum Flachland. Das Finale schließlich wird um Villars-sur-Ollon im Kanton Waadt ausgetragen. Im rund 1.300 Metern hoch gelegenen Kurort wird am 21. Juni die abschließende 5. Etappe gestartet – und dort endet sie auch.
Die Rennen der Frauen und Männer werden nicht nur taggleich, sondern überwiegend auf Rundkursen ausgetragen – “ein Novum, dass auf internationaler Ebene nichts Vergleichbares kennt“, wie es in der Pressemitteilung hieß. Mit diesem kompakten Rennformat setze die Tour de Suisse ein “starkes Zeichen für Innovation, Interaktion und moderne Inszenierung des internationalen Radsports.“
“Das neue Format erlaubt uns, jede Etappe sehr klar zu charakterisieren. Wir verbinden selektive Profile, taktische Vielfalt und ikonische Landschaften – von alpinen Übergängen bis zu explosiven Finals. Den Fokus auf mehr Circuits verspricht mehr Interaktion und mehr Radsport für alle Zuschauer. Die Strecke 2026 bietet mit den zwei Rennen an jedem Tag sportliche Highlights“, betonte der Sportliche Direktor Davis Loosli.
Die weiteren Etappenorte werden im Rahmen der Streckenpräsentation bekanntgegeben. Schon Mitte Dezember hatte die Tour de Suisse das Debüt des viermaligen Tour-de-France-Gewinners Tadej Pogacar (UAE – Emirates – XRG) sowie die Teilnahme von Titelverteidigerin Marlen Reusser (Movistar) angekündigt.