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09.02.2026 | (rsn) – Seit dem 4. Februar ist Nairo Quintana (Movistar) 36 Jahre alt. In der WorldTour gibt es nicht allzu viele Profis, die da aktuell noch drüber liegen. Keiner davon hat zwei Grand Tours gewonnen wie der Kolumbianer, der aktuell bei der Tour of Oman (2.Pro) am Start steht und anders als viele seiner Landsleute dafür die nationalen Meisterschaften in der Heimat schwänzt. Das könnte damit zu tun haben, dass er genau weiß, dass seine Zeit als Profi langsam abläuft. Ob Quintana auch im kommenden Jahr noch auf diesem Niveau Rad fährt, weiß er selbst noch nicht genau.
Was er aber weiß, ist, dass er in seinem möglicherweise letzten Jahr nochmal dieses Gefühl erleben will, das er Mitte der 2010er Jahre regelmäßig erfahren durfte. Erfolge feiern. “Ich will nochmal auf dem Podium eines Rennens stehen. Gewinnen“, sagte er am Rande der Oman-Rundfahrt der spanischen Zeitung AS über seine Ziele fürs Jahr. Dafür bemühte er auch ein besonderes Bild: “Auch wenn der Hund alt wird, lässt sein Geruchssinn nie nach.“
So nah dran, wie er nun auf der 3. Etappe in der Wüste war, war er schon lange nicht mehr. Keine 400 Meter vor der Ziellinie rollten Tagessieger Mauro Schmid (Jayco – AlUla) und Co. aber doch noch an ihm vorbei. Nix war es mit dem Sieg an der kleinen Bergankunft am Eastern Mountain. Doch selbst der elfte Platz, der am Ende auf dem Papier stand, ist sein bestes Ergebnis seit fast einem Jahr.
Mit einem ordentlichen Frühjahr will Quintana die Basis für einen guten Sommer legen. Seine Hoffnung ist es, im Spätsommer noch einmal zur Vuelta zurückkehren zu können. 2016 hatte er sie gewinnen können. “Ich mag die Vuelta sehr, es ist eine tolle Rundfahrt. Und ich habe dort immer gut abgeschnitten. Aber wenn ich zum Giro muss, ist das auch in Ordnung.“ Mindestens eine Grand Tour, welche auch immer es wird, ist also auf jeden Fall nochmal drin für den Altmeister.
Auch von deren Ausgang wird dann abhängen, ob Quintana dann noch ein Jahr ranhängt oder sich künftig anderen Dingen widmet. “Wir werden sehen, wie die Saison verläuft, und dann entscheiden, was wir tun, aber im Moment fühle ich mich gut, habe ein gutes Gefühl und hoffe, dass ich das Glück habe, Verletzungen zu vermeiden.“
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