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13.02.2026 | (rsn) - Mathieu van der Poels Langzeitvertrag mit Alpecin - Premier Tech läuft noch bis Ende 2028. In jenem Jahr hat der Niederländer große Ziele: Bei der Cyclocross-Weltmeisterschaft in Hoogerheide könnte er seinen zehnten Titel holen, bei den Olympischen Spielen in Los Angeles peilt er die Goldmedaille im Mountainbike-Wettbewerb an.
Ob van der Poel im Alter von dann 33 Jahren seine Karriere beenden wird, ist noch offen. Klar ist jedoch, dass er seine Laufbahn bei seinem aktuellen Team ausklingen lassen will, bei dessen Vorläufer Corendon – Circus er 2019 Straßenprofi wurde, nachdem er zuvor schon dort 2014 seinen ersten Vertrag als Crossfahrer unterschrieben hatte. Damals hieß das Team BKCP - Powerplus.
Doch das enge Verhältnis zu den beiden Alpecin-Teammanagern Christoph und Philip Roodhooft begann schon früher, wie van der Poel im WHOOP Podcast erklärte. “Sie schenkten mir Fahrräder, als ich sechzehn war. Mit achtzehn unterschrieb ich meinen ersten Profivertrag, bin also seit über zwölf Jahren Profi im Team“, sagte der achtmalige Cross-Weltmeister, der danach nie einen Grund zum Wechseln sah: “Ich denke, das liegt an meiner Persönlichkeit und meinem Wesen. Ich funktioniere am besten, wenn ich mit Menschen und Freunden zusammen bin, denen ich vertraue. Die Roodhooft-Brüder sind für mich eher Familie und Freunde als meine Chefs.“
Aber nicht nur die jahrelange Kontinuität sei ein ausschlaggebender Faktor. Genauso wichtig sei auch die große Unterstützung des Teams, auch dann, wenn es mal nicht so lief. “Das Team war immer für mich da, auch in schwierigen Zeiten. Das sind Dinge, die ich nicht vergessen werde“, sagte van der Poel, der sich noch nicht entschieden hat, bei welchem Rennen er in die Straßensaison einsteigen wird.
Wann die letzte seiner Karriere sein wird, ließ er ebenso offen – nicht aber, dass er bis dahin keine “Luftveränderung" mehr plane. “Ich fahre gut und finde hier alles, was ich dafür brauche. Es wäre großartig, wenn ich am Ende meine Karriere bei demselben Team fahren würde, bei dem ich angefangen habe. Das wäre eine tolle Geschichte.“