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09.05.2026 | (rsn) – Der Zielort des Giro-Auftakts ist zugleich der Ausgangspunkt für die zweitlängste Etappe der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Dass Auftaktsieger Paul Magnier (Soudal - Quick-Step) das Rosa Trikot auf diesem Terrain wird verteidigen können, ist unwahrscheinlich. Auch die Etappenlänge von 221 Kilometern spricht für einen Ausreißersieg. Zudem könnten Fahrer für das Gesamtklassement hier erste Duftmarken setzen.
Vom Hafen in Burgas aus führt die 2. Etappe knapp 100 Kilometer flach ins Landesinnere. Nach dem Zwischensprint in Sliven biegt die Strecke nach Norden ab. In den Ausläufern des Großen Balkangebirges geht es über zwei Bergwertungen der 3. Kategori) und danach weiter flach in Richtung Ziel. ___STEADY_PAYWALL___
Rund 15 Kilometer vor dem Ziel steht der Bonussprint an. Hier beginnt zudem die Steigung zum Lyaskovets Monastery Pass. Auf knapp vier Kilometern beträgt die Steigung fast sieben Prozent mit Rampen bis zu 14 Prozent. Gibt es hier erste Attacken der Klassementfahrer?
Nach der Abfahrt warten in Veliko Tarnovo zwei kurze Kopfsteinpflasterpassagen auf den letzten drei Kilometern. Die zweite davon führt bergauf, ehe die letzten 1.000 Meter dann wieder flach verlaufen.
Es sollte die erste von mehreren Etappen werden, die auf Klassikerfahrer und bergfeste Sprinter zugeschnitten sind. Auch im Gesamtklassement könnten erste Nadelstiche gesetzt werden.
Die Streckenkarte der 2. Etappe | Foto: RCS Sport
Burgas – Veliko Tarnovo, 221 km, 2600 Höhenmeter
Startzeit: 12:05
Zielzeit: 17:14
Sprintwertung:
Sliven (Kilometer 100,4)
Red-Bull-Kilometer:
Lyaskovets (Kilometer 205,5)
Bergwertungen:
Byala Pass (Kat. 3, Kilometer 116,3)
Vratnik Pass (Kat. 3, Kilometer 134,1)
Lyaskovets Monastery Pass (Kat. 3, Kilometer 210,6)
Das Streckenprofil der 2. Etappe | Foto: RCS Sport
Die letzte Bergwertung der 2. Etappe befindet sich etwa zehn Kilometer vor dem Ziel | Foto: RCS Sport