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05.05.2026 | (rsn) – Der Zielort des Giro-Auftakts ist zugleich der Ausgangspunkt für die zweitlängste Etappe der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Dass ein Sprinter das Rosa Trikot auf diesem Terrain wird verteidigen können, ist unwahrscheinlich. Auch die Etappenlänge spricht für einen Ausreißer-Sieg. Und auch die Fahrer für das Gesamtklassement könnten hier erste Duftmarken setzen.
Von Hafen in Burgas aus führt die 2. Etappe knapp 100 Kilometer flach ins Landesinnere. Nach dem Zwischensprint in Sliven biegt die Strecke nach Norden ab. In den Ausläufern des Großen Balkangebirges geht es über zwei leichtere Bergwertungen (3. Kategorie) und danach weiter flach in Richtung Ziel. ___STEADY_PAYWALL___
Rund 15 Kilometer vor dem Ziel steht der Bonussprint an. Hier beginnt zudem die Steigung zum Lyaskovets Monastery Pass (3. Kategorie). Auf knapp vier Kilometern beträgt die Steigung fast sieben Prozent mit Rampen bis zu 14 Prozent. Gibt es hier erste Attacken der Klassementfahrer?
Nach der Abfahrt warten in Veliko Tarnovo zwei kurze Kopfsteinpflasterpassagen auf den letzten drei Kilometern. Die zweite davon führt bergauf, ehe die letzten 1.000 Meter dann wieder flach verlaufen.
Es sollte der erste von mehreren Etappen werden, die auf Klassikerfahrer und bergfeste Sprinter zugeschnitten sind. Auch im Gesamtklassement könnten erste Nadelstiche gesetzt werden.
Die Streckenkarte der 2. Etappe | Foto: RCS Sport
Burgas – Veliko Tarnovo, 221 km, 2600 Höhenmeter
Startzeit: 12:05
Zielzeit: 17:14
Sprintwertung:
Sliven (Kilometer 100,4)
Red-Bull-Kilometer:
Lyaskovets (Kilometer 205,5)
Bergwertungen:
Byala Pass (Kat. 3, Kilometer 116,3)
Vratnik Pass (Kat. 3, Kilometer 134,1)
Lyaskovets Monastery Pass (Kat. 3, Kilometer 210,6)
Das Streckenprofil der 2. Etappe | Foto: RCS Sport