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05.05.2026 | (rsn) – Der dritte Tag in Folge für die Fahrer, die um das Maglia Rosa kämpfen, beginnt weiter nördlich in Cervia an der Adriaküste. Über Bologna führt die Strecke wieder in den Apennin. Das Profil erinnert an eine klassische Etappe der Vuelta a Espana. Die zwei einzigen Anstiege des Tages folgen direkt hintereinander. Sie führen unregelmäßig und mit steilen Abschnitten zum Ziel im Skigebiet Corno alle Scale. Vor dem Ruhetag könnten die Teams der Klassementfahrer die Etappe noch einmal für ihre Kapitäne kontrollieren.
Nach knapp 100 flachen Kilometern durch die Emilia Romagna erreichen die Fahrer Bologna, die Hauptstadt der Region. Der bekannte Anstieg zur Kirche San Luca wird dieses Mal jedoch nicht befahren. Stattdessen umgeht der Giro d’Italia das Zentrum der Universitätsstadt aus. Nach dem in Marzabotto im Reno-Tal steigt die Straße leicht an. ___STEADY_PAYWALL___
Bei Silla beginnt der erste kategorisierte Anstieg nach Querciola. Die durchschnittliche Steigung liegt zwar nur bei etwas mehr als vier Prozent. Im Mittelteil gibt es jedoch einen Abschnitt mit 15 Prozent.. Nach einer kurzen Abfahrt folgt der Schlussanstieg. In Stufen geht es über zehn Kilometer auf eine Höhe von 1471 Metern. Die letzten 2,5 Kilometer sind mit über zehn Prozent besonders steil.
Die Kontrolle der Ausreißergruppe dürfte für das Feld recht unproblematisch sein, wenn denn Klassementfahrer am Etappensieg interessiert sein sollten. Kletterer werden es auf den fast komplett flachen 150 Kilometern schwerhaben, sich in der Gruppe des Tages zu behaupten und möglichst energiesparend zum Schlussanstieg zu gelangen.
Die Streckenkarte der 9. Etappe | Foto: RCS Sport
Cervia – Corno alle Scale, 184 km
Startzeit: 12:50
Zielzeit: 17:13
Sprintwertung:
Marzabotto (Kilometer 125,2)
Red-Bull-Kilometer:
Vidiciatico (Kilometer 172,6)
Bergwertungen:
Querciola (Kat. 3, Kilometer 167,4)
Corno alle Scale (Kat. 1, Kilometer 184,0)
Das Streckenprofil der 9. Etappe | Foto: RCS Sport