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29.06.2026 | p>(rsn) – Nach dem schweren Tag in den Pyrenäen steht am siebten Tag der Tour de France 2026 eine Übergangsetappe nach Bordeaux an. In der inoffiziellen Welthauptstadt des Weins sollten die Sprinter ihre zweite sichere Chance bekommen. Die Etappe ist fast eine Kopie des siebten Tagesabschnitts der Tour de France 2023. Damals gewann Jasper Philipsen im Grünen Trikot souverän den Massensprint.
Der Start befindet sich etwas außerhalb von Hagetmau. Die Stadt gilt als das europäische Zentrum der Sitzmöbelindustrie. Anschließend geht es den ganzen Tag fast nur geradeaus nach Norden. Auch der Startort von vor drei Jahren, Mont-de-Marsan, wird nach etwa 25 Kilometern passiert. Danach führt die Strecke lange durch den Naturpark Landes de Gascogne.
Der Zwischensprint findet nach 120 Kilometern im kleinen Ort Landiras statt. Auf dem Weg nach Bèguey wird die Garonne überquert. Dieser Fluss mündet im späteren Zielort in den Atlantik. Im Ort Bèguey beginnt die einzige Bergwertung des Tages, die Côte de Bèguey (1,2 Kilometer bei 4,4 Prozent). Nach einem kurzen Plateau führt die Strecke zurück zum Fluss und dann immer an diesem entlang nach Bordeaux.
Der letzte Knotenpunkt im Finale liegt weniger als fünf Kilometer vor dem Ziel. Mit der 5-Kilometer-Regel bei Sprintetappen sollten die Teams der GC-Fahrer zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorn um Positionen kämpfen müssen. Eine Schikane führt auf eine Brücke, die die Garonne überquert. Die letzten 3,5 Kilometer verlaufen dann auf der linken Seite des Flusses in einem leichten Rechtsbogen zur Ziellinie, wo die Sprinter darauf achten müssen, ihre Linie zu halten.
Hagetmau – Bordeaux, 175,1 km, 850 Höhenmeter
Startzeit: 13:15
Zielzeit: 17:24
Sprintwertung:
Landiras (Kilometer 120,2)
Bergwertungen:
Côte de Béguey (Kat. 4, Kilometer 137,3)