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02.07.2026 | (rsn) – Ein Höhentrainingslager nach seinem Sieg beim Giro d’Italia und vor dem Start bei der Tour de France, hatte man für Jonas Vingegaard bei seinem Arbeitgeber Visma – Lease a Bike eingeplant. Doch zumindest der Anfang verlief schwieriger als erwartet. Und das lag an Donald Trump!
“Jonas hatte eine indirekte Begegnung mit dem Präsidenten“, erzählte der Sportliche Leiter Nathan Van Hooydonck, der den Dänen begleitete im niederländischen Radsport-Podcast “De Rode Lantaarn“. “Wir landeten in Genf. Jonas fragte mich, ob mir bei der Landung ein bestimmtes Flugzeug aufgefallen sei, das dort stand. Ich saß jedoch nicht auf der richtigen Seite und hatte es daher nicht gesehen“, so der Belgier weiter.
Was der Däne meinte, war die Air Force One, das Amtsflugzeug der US-amerikanischen Präsidenten. “Donald Trump hielt sich zu dieser Zeit wegen des G7-Gipfels in Évian-les-Bains auf. Wir hatten uns keine Gedanken darüber gemacht, welche Auswirkungen so etwas auf ein Land hat“, sagte Van Hooydonck. Rund 220 Kilometer sollten anschließend durch die Alpen zurückgelegt werden, um nach Tignes zu gelangen, bis zur französischen Grenze waren es deren 18.
“Wir verbrachten aber vier Stunden im Auto, nur um aus dem Land herauszukommen. Sämtliche Grenzübergänge waren gesperrt. Wir steckten im Stau fest…es war beängstigend“, blickte der Sportliche Leiter zurück. “Irgendwann dachten wir uns tatsächlich: Wir müssen uns einen Schlafplatz suchen, sonst schaffen wir es nicht mehr zu einer vernünftigen Zeit nach Tignes.“
So suchte sich die Visma-Gesellschaft kurzfristig ein Hotel – in der Nähe von Genf, aber hinter der Grenze, um wenigstens den dortigen Stau schon überwunden zu haben. “Am nächsten Morgen prüfte ich die Strecke vom Hotel zum Flughafen. Die Fahrt sollte eigentlich fünfzehn Minuten dauern, doch wir brauchten vier Stunden. Es war wirklich schrecklich“, erinnerte sich Van Hooydonck, der am nächsten Tag mit Vingegaard dennoch wohlbehalten In Tignes ankam.
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