“Es war nicht einfach heute“

Vingegaard voll des Lobes über UAE

Von Jens Claussen

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Jonas Vingegaard (Visma- Lease a Bike, li.) ließ sich von Tadej Pogacar (UAE - Emirates - XRG) nicht abschütteln. | Foto: Cor Vos

05.07.2026  |  (rsn) – Obwohl die kurzen, knackigen Anstiege nicht unbedingt das Lieblingsterrain des Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) sind, konnte sich der Gesamtführende der Tour de France (2.UWT) auf der 2. Etappe schadlos halten. Beim Antritt des siegreichen UAE-Duos auf den finalen ansteigenden Metern wurde der Däne zeitgleich mit seinen Hauptkonkurrenten Tadej Pogacar auf Rang vier gewertet.

Voll des Lobes für Tagessieger Isaac Del Toro – “Er hat einen richtig guten Sprint, das weiß ich. Deswegen verdient er den Sieg heute“ – war der Mann im Gelben Trikot offensichtlich zufrieden mit seinem Tagwerk, als er im Ziel zu Eurosport sagte: “Am Ende war es ein zufriedenstellender Tag. Es war nicht einfach heute. Und dieser Rundkurs ist nicht unbedingt mein Favorit“. Hiermit spielte er auf den 1,6 Kilometer langen und 8,8 Prozent steilen Anstieg an der Cote du Castell de Montjuic an, der auf der Schlussrunde in Barcelona dreimal befahren werden musste.

“Die anderen (UAE – Emirates - XRG, d. Red.) waren am Ende richtig stark. Sie haben einen super Job heute gemacht. Sie haben den Sieg heute verdient“, wiederholte er nochmals die Anerkennung für das Siegerteam.

Auch Vismas Sportlicher Leiter Marc Reef wusste im Vorfeld wie fordernd der Rundkurs für seinen Schützling gegen die Puncheure aus den UAE-Reihen werden würde. “Wir wussten, dass Jonas einfach dabei sein musste. Da er nicht so explosiv wie die Anderen ist, wussten wir, dass es schwierig sein würde, um den Tagessieg mitzufahren. Das hat sich dann auch so gezeigt. Aber er war dabei und damit sind wir glücklich“, gab der Niederländer gegenüber Eurosport an. Etwas überrascht hingegen zeigte er sich zu ausbleibenden Attacken der Konkurrenz am Schlussanstieg, die Vingegaard womöglich in Bedrängnis hätten bringen können. “Wir waren darauf vorbereitet. Aber es ist nichts passiert. Das war für uns dann auch in Ordnung“, meinte er trocken.

Auch wenn Vingegaard keine Bonussekunden für sich verbuchen konnte und sein Vorsprung auf den Gesamtzweiten Pogacar dadurch auf sechs Sekunden schrumpfte, konnte man seinem Abschlusssatz entnehmen, was bei dieser Tour einzig und alleine für ihn zählt.

“Ich kann zufrieden damit sein, das Gelbe Trikot behalten zu haben.“ Schon morgen, wenn es auf der 3. Etappe in die Pyrenäen geht, werden er und sein Team im Verteidigungsmodus gefordert sein, Gelb in den eigenen Reihen zu behaupten.

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