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04.09.2026 | (rsn) – Nach starken Leistungen auf den ersten beiden Teilstücken hat Max Walscheid (Lidl – Trek) die 3. Etappe der ZLM Tour (2.1) gewonnen. Wie bereits am Vortag ging es schon in der ersten Rennhälfte auf die Kante und der Deutsche war erneut vorn dabei.
Als nach 201 Kilometer zehn Fahrer auf die Zielgerade einbogen, war Walscheid im Sprint der Schnellste vor Devo-Fahrer Alessio Magagnotti und Danny van Poppel (beide Red Bull – Bora – hansgrohe). Loe van Belle (Visma – Lease a Bike) belegte vor Axel van der Tuuk (Euskaltel – Euskadi) den vierten Platz. Sechster wurde Niklas Behrens (Visma – Lease a Bike). Mathias Vacel (Lidl – Trek) half Walscheid im Finale und verteidigte als Tagessiebter seine Gesamtführung.
Für Walscheid war es der erste Sieg für seinen neuen Arbeitgeber. Zuvor hatte der 33-Jährige zehnmal in dieser Saison die Top Ten erreicht. Das letzte Mal jubeln durfte er 2024 beim Omloop van het Houtland (1.1). “Ich bin einen guten Sprint gefahren. Ich konnte meine Beine auf den letzten Kilometern etwas schonen, weil Vacek mir sehr gut geholfen hat. Es macht schon Spaß, wenn das Leader-Trikot für einen arbeitet und man sich selbst ein wenig ausruhen kann“, sagte der Etappensieger in einer Mitteilung seiner Mannschaft.
Lidl - Trek hat nun alle drei Etappen der ZLM Tour gewonnen und behauptete auch die ersten beiden Plätze im Klassement. "Das klingt einfach, aber es ist eine Menge Arbeit und auch heute war ein schwerer Tag. Wir musste wirklich absolut alles geben und sind sehr stolz darauf, was wir diese Woche hier leisten", so Walscheid, der allerdings auf eine weitere Etappe im Wind verzichten kann: "Ich hoffe, dass es morgen etwas ruhiger wird, denn wir halten alle Karten in unseren Händen. Es wäre schön, etwas Ruhe zu bekommen. Aber wenn es wieder so ein Kampf wird, sind wir auch bereit!"
Wie am Vortag fiel eine Vorentscheidung schon früh im Rennen. Elf Fahrer mit dem Lidl-Trio Vacek, Walscheid und Hector Alvarez sowie dem Red-Bull-Quartett van Poppel, Magagnotti und den van-Dijke-Zwillingen setzte sich ab. Mit dabei waren dieses Mal auch drei Visma-Profis, die am Donnerstag den Zug verpasst hatten. Dafür fehlte Unibet – Rose Rockets um Tobias Müller und den Gesamtvierten Wessel Mouris komplett. Das änderte sich, als diese Gruppe 114 Kilometer vor dem Ziel zu fünf Spitzenreitern um den Unibet-Mann Martijn Rasenberg auffuhr.
Nachdem Rik van der Wal schon vorher den Anschluss nicht halten konnte, gingen mit noch 57 zu fahrenden Kilometern fünf Athleten um den Gesamtdritten Alvarez über Bord. So begannen zehn Spitzenreiter die drei je 10 Kilometer langen Schlussrunden in Bergen op Zoom. Dort gewann bei beiden Zwischensprints Tim van Dijke jeweils drei Sekunden vor Vacek, der je zwei für sich verbuchen konnte.
Da auf der Schlussrunde der Vorsprung von mehr als eineinhalb Minuten auf etwas mehr als 50 Sekunden zurückging, arbeiteten im Finale Vacek und Mick van Dijke für die Sprinter in der Gruppe. Tim van Dijke und van Poppel zogen Magagnotti dann den Sprint an, doch der konnte Walscheid nicht halten.
Im Klassement näherte sich der Gesamtzweite Walscheid seinem führenden Teamkollegen Vacek bis auf 41 Sekunden an. Da Alvarez und Mouris den Anschluss an die Spitze verloren hatten, rückte van der Tuuk auf den dritten Platz vor.
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