--> -->
21.09.2026 | (rsn) - Felicity Wilson-Haffenden (Australien) musste sich im Vorjahr in Kigali noch mit Platz vier im U23-Zeitfahren zufrieden geben, in Montréal steigt sie auf die höchste Stufe des Podets.. Die Australierin setzte sich in der kanadischen Metropole mit 28 Sekunden Vorsprung auf Nienke Vinke (Niederlande) durch. Bronze ging an die Belgierin Luca Vierstraete (+ 45 Sekunden).
Für Wilson-Haffenden ist es das zweite Regenbogentrikot nach dem Titel bei den Juniorinnen im Jahr 2023 in Stirling. Die 21-Jährige ging als vorletzte Starterin von der Rampe und schlug die Zwischenbestzeiten der Niederländerin Vinke klar, baute ihren Vorsprung bis ins Ziel aus. Die Silbermedaillengewinnerin vom Vorjahr, Viktoria Chladonova (Slowakei) verpasste das Podium als Vierte um weniger als eine Sekunde.
Trotz des deutlichen Sieges war die Siegerin im Ziel völlig am Ende, aber kurz darauf überglücklich. "Ich kam um den U-Turn herum und in den Gegenwind hinein und dachte nur 'uff', es ist noch echt weit", sagte sie im Sieger-Interview. "Diese Schlusssteigung zieht sich wirklich, man kann das Ziel sehen, aber es ist noch so weit. Die Beine wollten nicht mehr, aber mein Wille hat mich ins Ziel gebracht, dann hatte ich diesen kleinen Kollaps, aber das ist nichts Neues für mich."
Die beiden deutschen Starterinnen Magdalena Leis und Justine Czapla konnten in die Medaillenvergabe nicht eingreifen, Leis wurde 23., Czapla war nach der ersten Zwischenzeit nur 28., verbesserte sich aber kontinuierlich und wurde schließlich Zehnte.
“Ich war mir von Anfang an unsicher, ob mir der Kurs wirklich liegt", sagte Czapla gegenüber RSN. "Es war sehr technisch und am Anfang wirklich flach, das kommt mir nicht so entgegen. Ich bin vom Typ her eher Bergfahrerin, daher konnte ich am Ende nochmal was gutmachen, im ersten Teil war es superschnell und mit den Kurven sehr technisch." Die Deutschen bekommen ihre nächste Chance beim Straßenrennen: "Ich bin nicht ganz zufrieden, ich hätte mir das Podium gewünscht, das muss ich ehrlich sagen. Ich hake das jetzt ab und schaue aufs Straßenrennen, der Anstieg kommt mir dort besser entgegen."
Georgette Viganfondo aus dem Benin eröffnete das Rennen der 52 Starterinnen. Die erste Richtzeit setzte die Chinesin Haixin Dong in 31:22 Minuten. Mit Sidney Swierenga setzte die erste Lokalmatadorin die nächste Bestzeit und blieb in 29:17 Minuten auf dem 20,2 Kilometer langen Kurs als erste unter der 30-Minuten-Marke.
Das Streckenprofil des WM-Zeitfahrens der U23-Frauen | Foto: Veranstalter
Einige Minuten nach der Kanadierin ging Nienke Vinke von der Rampe, setzte an allen Zwischenmesspunkten Bestzeiten und machte es sich lange Zeit auf dem "heißen Stuhl" bequem. Ihre Zeit von 28:09 Minuten blieb lange bestehen, auch die Deutsche Magdalena Leis reichte nicht heran, ebensowenig die Finnin Wilma Aintila, die in der Nähe der Niederländerin war, aber wenige Kilometer vor dem Ziel stürzte und zurückfiel.
Mackenzie Coupland (Australien) erreichte zwischenzeitlich das Ziel als Zweite und wurde erst von der Belgierin Luca Vierstraete verdrängt. Das Finale eröffnete die Kanadierin Ava Holmgren, gefolgt von der Österreicherin Tabea Huys, Justyna Czapla, Wilson-Haffenden und zum Abschluss Chladonova. Die Australierin war an der ersten Zwischenzeit noch knapp hinter Vinke gelegen, setzte sich dann aber ab und übernahm als vorletzte Starterin die Spitze. Huys wurde Elfte hinter Czapla, Chlodonova sorgte für den dramatischen Schlusspunkt, als sie die Bronzemedaille knapp verpasste.
Results powered by Cyclingflash.com
29.10.2026McNulty hat das Regenbogentrikot - UAE aber eben auch Pogacar(rsn) – Nach seinem WM-Coup von Montréal wird Brandon McNulty im Regenbogentrikot die Saison 2027 bestreiten. An seiner Rolle bei UAE – Emirates – XRG wird das allerdings nichts ändern, wie s
02.10.2026McNulty erstmals im Regenbogen gesichtet(rsn) – Einen Tag vor seinem offiziellen Debüt als UCI-Weltmeister hat Brandon McNulty (UAE – Emirates – XRG) sein Regenbogentrikot sowie ein Colnago Y1RS mit Speziallackierung des Weltmeisters
01.10.2026Saisonende für Le Court-Pienaar nach Sturz bei der WM(rsn) – Kim Le Court-Pienaar wird in dieser Saison kein Rennen mehr bestreiten. Das hat die Tour-de-France-Etappensiegerin aus Mauritius in Abstimmung mit ihrem Team AG Insurance – Soudal entschie
30.09.2026WM-Massensturz: Andersson mit komplizierter Schlüsselbeinfraktur(rsn) – Nach dem Massensturz, bei dem etwa zur Mitte des WM-Straßenrennens der Frauen zahlreiche Fahrerinnen zu Boden gegangen waren, musste neben Titelverteidigerin und Lokalmatadorin Magdeleine V
29.09.2026El Pais: Junioren-Weltmeister Noval musste Sperre befürchten(rsn) – Mit den beiden Weltmeistertiteln im Zeitfahren und Straßenrennen krönte Benjamin Noval seine herausragende Saison bei den Junioren. Der 17-jährige Spanier – Sohn des gleichnamigen früh
29.09.2026“Entspannter“ Roglic überraschte sich in Montréal selbst(rsn) – Primoz Roglic kam im WM-Straßenrennen von Montréal nach 273 schweren Kilometern 3:29 Minuten hinter dem neuen Weltmeister Brandon McNulty ins Ziel und hatte mit dem Kampf um die Medaillen
28.09.2026Van der Poel setzt Fragezeichen hinter seinen Cross-Winter(rsn) – Mathieu van der Poel hatte gerade erst die Bronzemedaille im Straßenrennen bei der WM in Montreal gewonnen, da wurde er schon nach seinen Winterplänen gefragt. Ob der achtfache Weltmeiste
28.09.2026Österreicher beim “survival of the fittest“ in Montreal nicht fit genug(rsn) – Mit Felix Großschartner, Patrick Konrad und Felix Gall hatte Österreich ein kleines, aber nominell schlagkräftiges Team am Start des Männer-Rennens der Straßen-WM in Montreal. Vor allem
28.09.2026Mit gewagter Taktik kam Pedersen aus der Tiefe des Raums(rsn) – Als Mads Pedersen vor dem Weltmeisterschafts-Rennen gegenüber Eurosport ankündigte, dass er eine Medaille holen möchte, auch wenn die Chancen, dafür nicht sehr gut stünden, konnte man s
28.09.2026Pogacar huldigt dem “König von Montreal“(rsn) – Tadej Pogacar konnte nur zuschauen, als der neue Weltmeister gekürt wurde. Der slowenische Titelverteidiger erholt sich noch von seinen Vuelta-Sturzverletzungen. Immerhin bleibt das Regenb
28.09.2026Van der Poel und Del Toro brachten sich in Probleme, USA dominierten(rsn) - “Bei der WM gewinnt immer der Stärkste. So ist das Leben“, resümierte der Belgier Remco Evenepoel enttäuscht nach der Weltmeisterschaft in Montreal. Doch wer das Rennen gesehen hat, dü
28.09.2026Silber?! Stehaufmännchen Matthews “kann es kaum glauben“(rsn) – Erst einen Rennsieg hat Michael Matthews in diesem Jahr auf seinem Konto, aber ausgerechnet bei einem seiner Saisonhighlights, dem Straßenrennen der Weltmeisterschaften in Montreal, präsen
06.11.2026Nicht nur Schwarz und Weiß: Van Dijk zur Kritik an Picnic-Führung (rsn) – Ellen van Dijk war Ende 2018, drei Jahre nach dem Abgang von Marcel Kittel, noch immer eine der ersten prominenten Fahrerinnen, die sich vom damaligen Team Sunweb, dem heutigen Team Picnic â
06.11.2026Sitzen wir alle auf dem falschen Rad? (rsn) - Wer viel mit Fahrrädern zu tun hat, kennt das Phänomen: Sobald im Bekanntenkreis jemand einen Fahrradkauf erwägt, wird man schnell zum unentgeltlichen Verkaufsberater gekürt. Eine ehrenvol
06.11.2026RCS denkt für Giro und Co. über limitierten Fan-Zugang nach (rsn) – Beim Giro d'Italia und auch anderen Rennen von Veranstalter RCS Sport könnte es künftig Zugangsbeschränkungen zu neuralgischen Streckenpunkten geben. Das bestätigte der neue Giro-Boss Lu
06.11.2026Letzter Visma-Platz geht wohl an 20-jährigen Briten Rowe (rsn) - In unserem ständig aktualisierten Transferticker informieren wir Sie regelmäßig über Personalien aus der Welt des Radsports. Ob es sich um Teamwechsel, Vertragsverlängerungen oder Rücktr
06.11.2026Van Aerts Traum vom Flandern-Sieg: “Wird zunehmend schwerer“ (rsn) – Wout van Aert (Visma – Lease a Bike) hat in einem Interview mit dem Fiets Magazine auf seinen Triumph bei Paris-Roubaix am 12. April 2026 zurückgeblickt und im selben Gespräch auch über
05.11.2026Wyseure schlägt Vanthourenhout, der für Eklat sorgt (rsn) - Joran Wyseure (Crelan – Corendon) hat in Middelkerke das zweite Wertungscross seiner Karriere gewonnen. Im Nachtrennen ging er mit fünf Mitstreitern auf die Schlussrunde, in der er sich als
05.11.2026Van Alphen nutzt bei der Superprestige ihre Chance (rsn) - Aniek van Alphen (777) hat in Middelkerke den zweiten Lauf der Superprestige gewonnen. Am Donnerstagabend war sie im Flutlicht 12 Sekunden schneller als Europameisterin Inge van der Heijden (C
05.11.2026Merckx über Pogacar in TV-Doku: “Er ist jetzt über mir“ (rsn) – Eddy Merckx gilt gemeinhin seit jeher als der beste Radsportler aller Zeiten. Doch schon seit einigen Jahren rüttelt Tadej Pogacar mit seinen Leistungen und seiner Dominanz, ausdrücklich n
05.11.2026Ineos-Renndirektor Thomas bittet um Geduld: Schritt für Schritt (rsn) – Geraint Thomas hat in seinem Podcast Watts Occuring gemeinsam mit Co-Host Luke Rowe auf die Saison 2026 zurückgeblickt und die Leistungen seines Teams Netcompany – Ineos eingeordnet. Dabe
05.11.2026Hochzeit: Aus Ferrand-Prévot wird Pauline van Baarle (rsn) - Pauline Ferrand-Prévot und Dylan van Baarle haben geheiratet. Bereits in der vergangenen Woche haben sich die französische Tour-de-France-Siegerin und multidisziplinäre Weltmeisterin und de
05.11.2026Medien: Auch Q36.5 keine Option mehr für Roglic (rsn) – Primoz Roglic ist weiterhin ohne Vertrag für die Saison 2027 und es scheint immer mehr, als könne Il Lombardia am 10. Oktober das letzte Profirennen des inzwichen 37-Jährigen gewesen sein
05.11.2026Deutscher Tour-Start 2029 soll 50 Millionen Euro kosten (rsn) – Ein möglicher Start der Tour de France 2029 in Deutschland soll rund 50 Millionen Euro kosten. Diesen Kostenrahmen legte Thomas Hofmann in seiner Rolle als Vorstandsvorsitzender der Initiat