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21.09.2026 | (rsn) – Im vergangenen Jahr war er einer der Shootingstars der Weltmeisterschaften von Kigali: Jan Huber (Schweiz) hatte zuvor zwar bereits bei der Tour de l'Avenir als Gesamtelfter auf sich aufmerksam gemacht, doch abgesehen davon war er bis dato international ein unbeschriebenes Blatt im Straßenradsport – zumal er auch bei keinem Kontinental-Team unter Vertrag stand.
Dann aber kam Ruanda und nachdem er dort im U23-Zeitfahren auf Rang 17 gelandet war, wurde Huber im Straßenrennen einige Tage später tatsächlich Vize-Weltmeister der U23 - geschlagen einzig von Lorenzo Finn aus Italien.
2026 nun fuhr der 21-Jährige für das U23-Team von Tudor und jetzt ist er in Montréal zurück bei den Weltmeisterschaften. Die aber haben am Montag mit dem U23-Einzelzeitfahren nicht allzu berauschend für den Schweizer Youngster begonnen: Platz 40, 3:26 Minuten hinter Weltmeister Ryan Gal (Niederlande), stand am Ende in der Ergebnisliste. ___STEADY_PAYWALL___
"Um ehrlich zu sein habe ich mir ein bisschen mehr erhofft. Ich hatte nicht den besten Tag", gab Huber dann auch unumwunden zu, als er in der Mixed Zone mit RSN sprach, um dabei allerdings schon in seiner ersten Antwort direkt den Schalter umzulegen: "Jetzt voller Fokus aufs Straßenrennen am Freitag!"
Im normalen Leben steht Huber, hier bei der Coppa Sabatini, beim Devo-Team von Tudor unter Vertrag. | Foto: Cor Vos
Am Zeitfahrkurs hätten ihm die technischen Passagen sogar gefallen, erklärte er. "Von mir aus hätte der Kurs aber noch etwas mehr Höhenmeter haben dürfen." Die Höhenmeter, die warten dafür aber im Straßenrennen zuhauf:
3.497 davon, auf einer Strecke von 174,2 Kilometern – 13 Runden, so viele wie in keinem anderen Rennen dieser Weltmeisterschaften, weil die U23 im Gegensatz zur Elite keine Anfahrt von außerhalb Montréals hat, sondern direkt auf dem Rundkurs startet. Damit dürfte das U23-Rennen in Relation betrachtet sogar das Härteste der gesamten WM werden. Huber gefällt das natürlich.
"Ich denke der Kurs ist ziemlich ähnlich (wie 2025 in Ruanda, Anm. d. Red.). Es wird ein sehr hartes Rennen, und das liegt mir gut", blickte er schon mit leicht spürbarer Vorfreude voraus – auch wenn die Rollenverteilung bei Swiss Cycling für den Freitag noch nicht endgültig festgezurrt sei.
"Wir haben ein gutes Team hier, sind mit fünf Mann da. Aber eine genauere Taktik haben wir noch nicht besprochen", so Huber, an dessen Seite noch Diego Casagrande, Nicolas Ginter, Nicolas Halter und Melk Zumstein nominiert wurden.
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