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22.09.2026 | (rsn) – Der Sparkassen Münsterland Giro feiert am 3. Oktober seine 20. Ausgabe und wird zum Jubiläum voraussichtlich mit einer illustren Startliste beschenkt: Wie die Veranstalter bekanntgaben, werden erneut zwölf WorldTeams gemeinsam mit acht ProTeams und drei deutschen Kontinental-Rennställen das diesmal 200 Kilometer lange Rennen von Borken nach Münster in Angriff nehmen.
Mit von der Partie sollen dabei neben Titelverteidiger Jasper Philipsen (Alpecin – Premier Tech), der nach 2024 und 2025 den Hattrick schaffen könnte, auch Merlier (Soudal – Quick-Step) und Matthew Brennan (Visma – Lease a Bike) sein. Gemeinsam kommt dieses Trio auf 33 Saisonsiege – zwölf für Brennan, elf für Merlier und zehn für Philipsen.
Vor dem Münsteraner Schloss könnte es somit zu einem echten Sprinter-Showdown kommen – zumal auch Olav Kooij (Decathlon – CMA CGM) und möglicherweise Dylan Groenewegen (Unibet – Rose Rockets) sowie Jordi Meeus (Red Bull – Bora – hansgrohe) erwartet werden. Einzig Jonathan Milan (Lidl – Trek / zwölf Saisonsiege) und Merliers Teamkollege Paul Magnier (zehn Saisonsiege) werden am Tag der deutschen Einheit wohl fehlen.
Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) sowie die in Münster bereits 2018 beziehungsweise 2016 erfolgreichen Max Walscheid (Lidl – Trek) und John Degenkolb (Picnic – PostNL), aber auch Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) und Tobias Müller (Unibet – Rose Rockets) sind außerdem aus deutscher Sicht interessante Kandidaten für eine Sprintankunft in Münster.
Dass es zu dieser kommt, scheint angesichts der vorläufigen Startliste und der zahlreichen an einem Sprint interessierten Teams, sehr wahrscheinlich. Allerdings bietet der Parcours auch Potential für ein Klassikerrennen, bei dem je nach Wind und Wetter das Peloton in seine Einzelteile zerlegt werden könnte:
Nach dem Start in Borken, wo der Sparkassen Münsterland Giro erstmals beginnt, sowie einer anderthalb Mal zu absolvierenden 37-Kilometerschleife dort zu Rennbeginn geht es inden Kreis Coesfeld, wo es zur Rennmitte auf rund 70 welligen Kilometern durch die Baumberge geht – mit mehreren kurzen, steilen Anstiegen hintereinander. Die letzten 50 Kilometer führen dann flach nach und durch Münster, wo die Entscheidung auf der traditionellen Innenstadt-Zielrunde fällt.
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