Dopingvorwürfe gegen Kelme

Gericht legt „Fall Manzano“ zu den Akten

Von Matthias Seng

10.02.2005  |  Aus Mangel an Beweisen hat ein spanisches Gericht ein Dopingverfahren gegen den spanischen Rennstall Kelme eingestellt. Der ehemalige Kelme Fahrer Jesús Manzano hatte schwere Dopingvorwürfe gegen den spanischen Rennstall erhoben. Der Spanische Radsportverband hatte den Fall daraufhin an ein Gericht weiter verwiesen.

Zur richterlichen Vernehmung waren die ehemaligen Kelme-Profis Pedro Diaz Lobato und Dario Gadeo sowie der damalige Teammanager Vincente Belda und auch mehrere ehemalige Teamärzte als Zeugen vorgeladen worden. Nach Angaben der spanischen Sportzeitung Marca konnten aber keine Beweise erbracht werden, die die Anschuldigungen hätten erhärten können. Daraufhin entschloss sich das Gericht den Fall zu den Akten zu legen.

Manzano hält indes seine Anschuldigungen weiter aufrecht. Marca gegenüber erklärte er: „Mir war klar, dass es so kommen würde. Aber ich werde darum kämpfen, dass mehr Leute meine Aussagen bezeugen. Und ich werde gegen die Entscheidung des Gerichts innerhalb der nächsten sechs Tage Berufung einlegen.“

Manzano hatte ausgesagt, etwa beim Giro d` Italia 2001 und 2002 systematisch gedopt zu haben. Der 26 jährige Spanier, derzeit ohne Rennstall, hatte EPO-Blutdoping und die Einnahme von Wachstumshormonen, Coffein, Nandrolon und Schmerzmitteln zugegeben.

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