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18.02.2005 | Die Disziplinarkommission des Italienischen Radsportverbands (FCI) wird heute Filippo Pozzato (Quick.Step) und Giuseppe Guerini (T-Mobile) im Fall Simeoni anhören. Den beiden Italienern wird vorgeworfen, ihren Landsmann Filippo Simeoni, der mittlerweile für das Pro Continental-Team Naturino-Sapore di Mare fährt, auf der berüchtigten 18. Etappe der letztjährigen Tour de France gemaßregelt und beleidigt zu haben. Simeoni war auf dieser Etappe bei einem Ausreißversuch von Lance Armstrong ins Feld zurückgeholt worden, was für großes Aufsehen gesorgt hatte.
Hintergrund von Armstrongs umstrittener „Strafaktion“ waren Aussagen Simeonis vor einem Gericht. Der hatte im Doping-Prozess gegen den Armstrong-Betreuer Ferrari gestanden, selbst gedopt zu haben und den Seriensieger der Tour einen «Lügner» genannt.