Armstrong wegen Simeoni nicht zum Giro?

10.03.2005  |  Lance Armstrong wollte in diesem Jahr angeblich den Giro d'Italia fahren, gab den Plan aber wegen des Streits mit Filippo Simeoni auf, behauptet UCI-Präsident Hein Verbruggen in einem Interview mit der italienischen Zeitung „Gazzetta dello Sport“. „Ohne die Simeoni-Angelegenheit wäre er zweifellos zum Giro gekommen. Das hatte er mir versprochen“, wird der UCI-Chef zitiert.

Seit Simeoni in einer Gerichtsverhandlung gegen Armstrongs Arzt Dr. Ferrari aussagte, herrscht zwischen den Radstars offener Krieg. Bei der 18. Tour-Etappe im letzten Jahr holte der US-Star den ausgerissenen Italiener im Alleingang zurück, weil er ihm keinen Sieg mehr gönnt.

In Italien prüft ein Gericht, ob Armstrong seinen Konkurrenten bedroht hat. Das könnte dazu führen das sich der sechsfache Toursieger den Untersuchungsbeamten stellen muss, wenn er beim Giro startet. Dieser Befragung will er wohl aus dem Weg gehen.

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