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16.03.2005 | Bei der Siegerehrung der 40. Fernfahrt Tirreno-Adriatico stand Danilo Hondo noch auf dem Treppchen. Der Gerolsteiner-Kapitän schien nach seinem dritten Platz hinter dem unwiderstehlichen Alessandro Petacchi (Fassa Bortolo) und dem Evergreen Mario Cipollini (Liquigas) auf der siebten und abschließenden Etappe den Sekundenkampf um den dritten Platz gewonnen zu haben.
Dann aber entschied die Jury doch anders. Nach nochmaliger Begutachtung des zweiten Zwischensprints wurde Hondo distanziert. Dadurch fehlten dem Cottbusser die entscheidenden zwei Sekunden. Für die Gesamtwertung bedeutete das: Gerolsteiners schnellster Mann wurde zeitgleich mit dem Guido Trenti auf Platz vier eingestuft. Glück für den Italiener: Er hatte in der Summe die besseren Platzierungen.
Obwohl Hondo damit den Platz auf dem Podium wieder räumen musste, nahm der Gerolsteiner-Kapitän die neue Situation ohne Murren hin. "Es ist natürlich schade, dass es nicht geklappt hat. Aber ich akzeptiere diese Entscheidung. Solche Situation passieren im Eifer des Gefechtes regelmäßig. Man braucht darüber auch gar nicht zu diskutieren", wird Hondo auf der Gerolsteiner Website zitiert. Anstatt sich über den undankbaren vierten Platz zu ärgern, zog der Sprinter eine positive Bilanz: "Ich weiß, dass meine Leistung stimmt. Daran gibt es nichts zu schmälern", sagte Hondo, der sich immerhin über 30 Punkte in der Pro-Tour-Einzelwertung freuen durfte.
Ebenfalls zufrieden mit Hondos Leistung zeigte sich sein Sportlicher Leiter: "Selbst wenn es letztlich unglücklich war. Aber Danilos Form stimmt", so Christian Henn. "Insgesamt haben wir hier eine tolle Vorstellung geboten. Nicht nur Danilo, die ganze Mannschaft," urteilte Henn im Hinblick auf den achten Gesamtrang von Markus Zberg und auf die Teamwertung, in der Gerolsteiner auf den siebten Rang fuhr.
(Quelle:gerolsteiner.de)