Computer-Hacking im Doping-Labor

Landis: Bekannter soll E-Mails gefälscht haben

15.11.2006  |  (Ra) - Ein Bekannter von Floyd Landis soll gefälschte E-Mails in Umlauf gebracht haben, mit denen das Anti-Doping-Labor Châtenay-Malabry in Verruf gebracht werden sollte. Das meldete die französische L’Equipe. Das Labor hatte während der Tour de France die Dopingproben des US-amerikanischen Toursiegers analysiert und dabei Testosteron-Doping festgestellt. Deshalb droht Landis eine zweijährige Sperre.

"Einige E-Mails wurden versendet, als ob sie von dem Labor wären“, sagte Pierre Bordry, Chef der französischen Anti-Doping-Agentur AFLD. Mit den Mails, in denen interne Dokumente des Labors zitiert wurden, sollte die angeblich fehlerhafte Arbeit des Labors belegt werden. Christiane Ayotte, Leiterin des Anti-Doping-Labors in Montreal, bestätigte, dass sie E-Mails erhalten habe, in denen dem Labor wiederholt Fehler in Doping-Analysen vorgeworfen werden. "Die Form war allerdings verdächtig, weil sie nicht vom Labor-Chef Jacques de Ceaurriz unterzeichnet waren", sagte Ayotte.

de Ceaurriz gab mittlerweile bekannt, dass Untersuchungen eingeleitet worden seien. Der Verdacht der Ermittler soll sich angeblich gegen eine Person aus dem Umfeld von Landis richten. Landis ließ die Meldung mittlerweile dementieren.

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