Quick Step denkt ans Geld

Sponsor will Boonens Tour-Start erzwingen

Foto zu dem Text "Sponsor will Boonens Tour-Start erzwingen"

Tom Boonen (r) sitzt neben Patrick Lefevre.

16.06.2008  |  (rsn) - Die Tour de France ohne Tom Boonen? Für viele belgische Fans ist das unvorstellbar. Aber auch für den Sponsor Quick.Step. Der versucht mit allen Mitteln, den Start des bei einer Trainingskontrolle positiv auf Kokain getesteten Paris-Roubaix-Sieger bei der Frankreich-Rundfahrt zu erzwingen. Der Grund: Der Geldgeber hat bereits eine große Medienkampagne für seine Produkte vorbereitet, die in Frankreich während der Tour de France laufen soll – mit Boonen in der Hauptrolle. Quick.Step hat dafür bereits die Werbezeit im französischen Fernsehen gebucht.

Quick.Step Vorstandsvorsitzender Frans De Cock teilte der Presse-Agentur Belga mit, dass er Boonen am Mittwoch nach dessen Pressekonferenz gefragt hätte, ob er noch immer die Tour fahren wollte. „Er hat dies bejaht. Deshalb werde ich alles unternehmen, um seinen Tour-Start zu ermöglichen.“ De Cock wird sich im Laufe der Woche mit den Tour-Veranstaltern treffen, um diese heikle Personalie zu besprechen. „Für einen Radsport-Sponsor bedeutet die Tour die Hälfte der Rückzahlung des jährlichen Investments. Ich brauche Tom Boonen. Ich denke, dass der Radsport Quick.Step viel zu verdanken hat.“

Quelle: cyclingnews.com

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