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Damiano Cunego (Lampre) verliert beim Amstel Gold Race den Sprint der Verfolger gegen Philippe Gilbert (Silence-Lotto) um Platz vier.
Foto: ROTH
20.04.2009 | (rsn) – Zehn Kilometer vor dem Ende des Amstel Gold Race sah Damiano Cunego (Lampre) mit der Attacke des späteren Siegers Sergej Ivanov (Katjuscha) und der beiden Niederländer Karsten Kroon (Saxo Bank) und Robert Gesink (Rabobank) seine Chancen auf einen zweiten Sieg schwinden. Zwar fuhr das Trio auf den letzten Kilometern nie mehr als 25 Sekunden an Vorsprung heraus, aber in der Verfolgergruppe belauerten sich die Favoriten so lange, bis es schließlich zu spät war.
„Wir haben zu lange gewartet“, zeigte sich Cunego nach dem Rennen selbstkritisch. „Am Fuß des Caubergs dachte ich für einen Moment, dass wir sie doch noch kriegen würden, aber dann wurden wir wieder langsamer und verloren wertvolle Sekunden.“ Tatsächlich war der Vorsprung der Ausreißer auf gerade mal sechs Sekunden geschrumpft und alles deutete auf einen Zusammenschluss hin – aber die Attacke von Ivanov in Verbindung mit dem Zögern der Verfolger sorgte für klare Verhältnisse. „Das ist zu schade, denn ich wäre bereit gewesen, wenn wir sie gestellt hätten“, so Cunego, der sich mit seinem Team jetzt auf die Teile zwei und drei der Ardennen-Trilogie konzentrieren wird.Zwar hat der 27-jährige Lombarde in seiner Karriere bisher weder den am Mittwoch anstehenden Flèche Wallonne noch das am Sonntag folgende Lüttich-Bastogne-Lüttich gewonnen. Im Vorjahr aber gelang Cunego beim Flèche Wallonne als Dritter der Sprung aufs Treppchen und im Jahr 2006 belegte er bei der „Doyenne“ ebenfalls den dritten Platz.
Vor allem das älteste Eintagesrennen der Welt hat Cunego ins Auge gefasst: "Lüttich ist das schönste der drei Rennen und nicht sehr schwer zu lesen. Es ist sehr schwer mit seinen längeren Anstiegen, die für eine Selektion sorgen. Ich muss das Rennen in Ruhe angehen, denn wenn ich so fahre wie am Sonntag, gewinne ich.“ Zu lange zögern darf Cunego dann allerdings nicht.Quelle: cyclingnews.com
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