Streit um Funkverbot

UCI droht mit Absage von Omloop Het Nieuwsblad

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Pat McQuaid, Präsident des Radsport-Weltverbandes UCI Foto: ROTH

25.02.2011  |  (rsn) – UCI-Chef Pat McQuaid hat auf die Ankündigung einiger Teams, am Samstag beim flämischen Klassiker Omloop Het Nieuwsblad das vom Radsportweltverband ausgesprochene Funkverbot zu ignorieren, mit einer Rennabsage gedroht. "Wenn das passiert, dann gibt es kein Rennen", sagte McQuaid gegenüber NOS Sport. "Dann werden wir unsere Unterstützung entziehen und die Fahrer werden nicht versichert."

Demgegenüber erklärte etwa Rabobank-Profi Lars Boom gegenüber NOS Sport, dass sein Team mit dem umstrittenen „Mann im Ohr“ zum Auftakt der flämischen Frühjahrssaison antreten werde. "Es ist wichtig, dass wir gehört werden und dass nicht Entscheidungen nur am Grünen Tisch fallen, zu denen wir einfach ’Ja’ und" ’Amen’ und ’wir gehorchen’ sagen“, begründete der Niederländer das Vorhaben.“

Das ist im Feld aber offensichtlich umstritten. So wird etwa das US-Team BMC das Funkverbot befolgen, obwohl Teammanager Jim Ochowicz sich grundsätzlich für den Teamfunk aussprach, da dieser die Sicherheit und die Kommunikation verbessere. In einer Pressemitteilung forderte Ochowicz die UCI auf, gemeinsam mit allen Betroffenen einen Kompromiss zu suchen, der im Interesse aller läge.

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