NetApp enttäuscht bei den Driedaagse van West-Vlaanderen

Heppner: "Das war nix heute"

Foto zu dem Text "Heppner:
Jens Heppner (NetApp) Foto: ROTH

06.03.2011  |  (rsn) – Den Auftritt seines NetApp-Teams bei den Driedaagse van West-Vlaanderen hatte sich Sportdirektor Jens Heppner sicher anders vorgestellt. Beim deutschen Zweitdivisionär lief nichts zusammen an den vergangenen drei Tagen. Den Prolog von Middelkerke beendete kein NetApp-Fahrer unter den besten 25.

Am Samstag mussten der US-Amerikaner Steven Cozza (Verdacht auf Gehirnerschütterung) und Timon Seubert (Erkältung) aufgeben. Und auch auf der abschließenden 2. Etappe setzte sich die Serie der Ausfälle fort. Der Spanier Jesus del Nero konnte am Sonntag wegen einer Magen-Darmgrippe gar nicht erst an den Start gehen. Und nach einem Sturz bei Kilometer 50 musste der Belgier Dimitri Claeys das Rennen an der Verpflegung vorzeitig beenden.

Die vier verbleibenden NetApp-Profis versuchten gemeinsam mit dem Feld vergebens, die 19-köpfige Spitzengruppe um den Träger des Gelben Trikots und späteren Gesamtsieger Jesse Sergent (RadioShack) wieder einzuholen. Die Ausreißer hatten sich bei starkem Wind nach etwa 30 Kilometern abgesetzt und machten den Sieg schließlich unter sich aus. Das Feld erreichte mit über fünf Minuten Rückstand das Ziel. Robert Retschke war auf Platz 41 der einzige NetApp-Fahrer, der das Rennen beendete.

"Das war nix heute. Jetzt müssen wir schauen, dass die Fahrer wieder gesund werden. In zehn Tagen steht mit Nokere-Koerse das nächste Rennen an, dann sind hoffentlich wieder alle fit", kommentierte Heppner den enttäuschenden Auftritt seines Teams.

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