Will die ASO den deutschen Klassiker?

Prudhomme: "Frankfurt braucht uns nicht"

Foto zu dem Text "Prudhomme:
Tour-Chef Christian Prudhomme (l.) und Ex-Profi Hartmut Bölts, der als AIOCC-Mitglied Prudhomme nach Frankfurt einlud. Foto: ROTH

01.05.2011  |  Frankfurt (rsn) - Das Dementi folgte auf dem Fuß. "Ich bin nur als Präsident der AIOCC (dem Internationalen Verband der Rad-Rennveranstalter, d. Red.) der Einladung nach Frankfurt gefolgt", trat Tour-Chef Christian Prudhomme allen Gerüchten entgegen, er wolle den deutschen Radklassiker "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" dem Bestand der ASO einverleiben.

"Herr Moos und seine Leute machen eine so gute Organisation, die brauchen uns nicht", ergänzte der mächtigste Manager der Radsportwelt, der sich von der Stimmung beim früheren "Rund um den Henninhger Turm" überrascht zeigte.

"Ich bin sehr erstaunt über die Anzahl und die Begeisterung der Fans", sagte Prudhomme auf der abschließenden Pressekonferenz. "Der Enthusiasmus war überall an der Strecke zu spüren. Radsport ist in Deutschland ein Fest. Ich bin beeindruckt, wie es von den Zuschauern angenommen wird. Der Radsport in Deutschland ist anders, als er außen wahrgenommen wird," spielte er auf die Negativberichterstattung in vielen deutschen Medien an.

Prudhomme: "Deutschland hat viele große Talente wie den Frankfurter Sieger John Degenkolb. Ich hoffe,sie geben dem Radsport den Stellenwert zurück, den er mal  hatte."




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